Projekte


Projekt bezogene Arbeit ist ein wesentlicher Bestandteil des künstlerischen Gesamtwerkes. Dazu gehören sowohl Auftragsarbeiten wie zB. im Bereich Kunst am Bau, Portrat oder Stillleben, als auch selbst initiierte Projekte, wie z.B. Das Tango Projekt.  Hier Nun ein Projekt aus dem künstlerisch wissenschaftlichen Labor von  Müller & Sohn

Projekt WEGE – Alpen

Eine experimentelle Gemeinschaftsarbeit, der Künstlerin Irene Müller und Diethard Sohn.  Entstanden im künstlerisch – wissenschaftlichem Labor Mueller & Sohn ist das Projekt  “WEGE – Alpen”.

Motiviert durch den immer wiederkehrenden Rythmus roter Ruhebänke im österreichischen Alpenland, entwickeln Irene Müller und Diethard Sohn ihre künstlerisch – wissenschaftlichen Forschungsinstrumente. Mit diesen begehen und markieren Müller & Sohn Wege und Landschaften und weisen ihnen unbestimmte Zeit und Maßeinheiten zu.

Dokumentiert werden diese Aktionen im Naturraum mit zwei Actioncams. Diese Aufnahmen wiederum dienen als Skizzenbuch und Inspiration für Malerei und Skulptur. Das Begehen der Landschaften, die künstlerisch-wissenschaftlichen Forschungsinstrumente, die Fotos, Filme, Malerei und Skulptur ergeben eine breite Spielwiese für ein Gesamtkunstwerk.


weitere Informationen zum Projekt auf

Müller & Sohn.


weitere Informationen über

Beitragsbild: Kuhvadis, Ein gemeinsam im Zuge des Projektes WEGE – Alpen gemaltes Triptychon von Irene Müller und Diethard Sohn 180 x 300 cm.

Irene Müller

Quitten


Realismus, Fotorealismus, Hyperrealismus

Im Fotorealismus wird der Gegenstand des Bildes mit einer an Fotos erinnernden Detailgenauigkeit gemalt. In dieser Stilrichtung müssen nicht unbedingt Fotos als Ausgangsmaterial genutzt werden.

Im Hyperrealismus werden Details überhöht, die so in der Fotografie oder mit dem bloßen Auge nicht wahrgenommen werden.

Für mich ist handwerkliche Perfektion eine Selbstverständlichkeit. Dabei ist es unerheblich ob es sich um abstrakte oder gegenständliche Malerei handelt. Für eine realistische Darstellungsweise ist das genaue Hinsehen Vorraussetzung. Form und Farbe erfordern viel Interpretation um das Subjekt entsprechend lebendig und real erscheinen zu lassen diese sollte jedoch keineswegs beliebig sein.

© Diethard Sohn
Quitte 12 ( in Arbeit ) Diethard Sohn 2018 Öl auf HDF 30 x 30 cm
© Diethard Sohn
Quitte 11 ( verkauft ) Diethard Sohn 2018 Acryl auf HDF 30 x 30 cm
Quitte 12 ( verkauft ) Diethard Sohn 2018 Acryl auf HDF 30 x 30 cm
© Diethard Sohn
Quitte 09 ( verkauft ) Diethard Sohn 2018 Öl auf HDF 30 x 30 cm
© Diethard Sohn
Quitte 07 ( verkauft ) Diethard Sohn 2016 Öl auf HDF 30 x 30 cm
© Diethard Sohn
Quitte 06 ( verkauft ) Diethard Sohn 2014 Acryl auf Leinwand 30 x 30 cm
Quitte 05 ( verkauft ) Diethard Sohn 2014 Acryl auf Leinwand 30 x 30 cm
Quitte 04 ( verkauft ) Diethard Sohn 2014 Acryl auf Leinwand 30 x 30 cm
Quitte 03 ( verkauft )Diethard Sohn Acryl auf Leinwand 30 x 30 cm
Quitte 01 ( verkauft ) Diethard Sohn 2014 Acryl auf Leinwand 30 x 30 cm

Tierportraits


Portraits von Tieren

Im 16. Jahrhundert entwickelte sich das „Tierstück” zu einem Bereich des Stilllebens; als eines der bekanntesten Beispiele wurde der Feldhase überliefert, ein Aquarell von Albrecht Dürer.

Wikipedia

Das Wort „Tierstück” wirkt auf mich wie eine Versachlichung. Wenn ich Tiere beobachte kann ich so nicht sehen. In meiner Malerei wird dass, was wir für gewöhnlich als Stillleben bezeichnen z.B. die foto – oder hyperrealistische Darstellung einer Quitte eher zu einem Portrait.

© Diethard Sohn
Peppy Acryl auf Leinwand ( Auftragsarbeit ) 110 x 140 cm Diethard Sohn 2016
Peppy Auge ( Detailansicht )
Kuh II Acryl auf Leinwand 110 cm x 140 cm
Kuh I Acryl auf Leinwand 110 cm x 140 cm

Portraits


Das menschliche Gesicht

Das Portrait faszinierte und interessierte mich immer schon. Für mich waren die Augen seien die Spiegel der menschlichen Seele. Mir ist es wichtig diesen Ausdruck heraus zu arbeiten. Ich denke das unterscheidet meine Arbeiten von rein Fotorealistischen Werken.

Individualismus und dessen Insignien spielen eine Rolle in diesen Portraits. Was früher eine Krone war kann heute ein Kopftuch oder deine Frisur sein und ein kobaltblauer Plüsch-Hoody wird zu einer Robe.

Kunst am Bau


Der Gockel

entstand im Zusammenhang eines Architekturwettbewerbes. Es kam die Anfrage eines Architekturbüros im Bereich Kunst am Bau. Zuerst sollte der Gockel nur grob skizziert werden.

Aus der groben Skizze wurde dann diese ca. 140 cm hohe Skulptur. Der erste  Schritt seit längerer Zeit in den Bereich der bildhauerischen Ausdrucksform.

Die Skulptur besteht aus einem PU- Schaumstoff Kern und wurde dann mit einer Kunststeinmasse armiert. Die Farben sind mit Alkydharz fixiert um bestmögliche Wetterbeständigkeit zu erreichen.

Die Skulptur vor dem Gebäude war mit Sockel mehrere Meter hoch angedacht.

Das Tangoprojekt


Das Projekt “Tango” begann 2003. Eine erste Ausstellung in diesem Themenbereich wurde im Jahr 2004 gemeinsam mit der Tangotänzerin Brenda Figueroa und Stella Maris Culture in Stuttgart organisiert. Danach entwickelten sich weitere Werke und so wird das Tango – Projekt fortgesetzt.

Tango ist nicht nur ein Tanz, Tango ist das Leben, und die Einstellung zum Leben ..

( Brenda Figueroa )

Das Projekt “Tango” begann 2003. Eine erste Ausstellung in diesem Themenbereich wurde im Jahr 2004 gemeinsam mit der Tangotänzerin Brenda Figueroa und Stella Maris Culture in Stuttgart organisiert. Die Bilder zur Ausstellung sind durchweg dem Comic-Kubismus zuzuordnen.

Comic-Kubismus


Der Begriff „Comic-Kubismus“

Der Begriff “Comic-Kubismus” wurde 2004 von Fred Feuerbacher im Zusammenhang mit den Gemälden von Diethard Sohn verwendet. Die Stilbegriffe Comic und Kubismus überschneiden sich in ihren formalen Ansätzen in Sohns Kunstsprache. Der Comic zeichnet sich durch die Mittel von Linie und Fläche aus, wobei der Raum ebenfalls durch die Fläche definiert wird.
Die plakative Wirkung wird zusammen mit dem synthetischen Kubismus, der gleichzeitigen und überlagerten Darstellung unterschiedlicher Ansichten oder Perspektiven, genutzt, um kontrastreiche Aussagen über das Motiv oder Erlebnisse zu treffen. Das Motiv wird zu einer bildhaften Symbiose aus alltäglichen Erlebnissen und Träumen sowie aus Linien, Farben und Strukturen.

Quelle: (Wikipedia)

© Diethard Sohn

Die Wurzeln des „Comic-Kubismus“

Man hat den Kubismus mathematisch, geometrisch, psychoanalytisch zu erklären versucht. Das ist pure Literatur. Der Kubismus hat plastische Ziele. Wir sehen darin nur ein Mittel, das auszudrücken, was wir mit dem Auge und dem Geist wahrnehmen, unter Ausnützung der ganzen Möglichkeiten, die in den wesenhaften Eigenschaften von Zeichnung und Farbe liegen. Das wurde uns eine Quelle unerwarteter Freuden, eine Quelle der Entdeckungen.

( Pablo Picasso )

Kaugummi und Coca-Cola

Meine Kindheit in den 60er Jahren war wie die so vieler anderer unserer Generation geprägt von Comic-Figuren, der Pop-Art, von Kaugummi und Coca-Cola. Doch während andere Kinder sich in der Schule mit Englisch, Latein oder Physik plagten, nutzte ich jede Minute meiner Schulzeit um zu zeichnen, und zwar Comics.

Vorbilder und Inspiration

Ich kopierte aber nicht einfach Donald Duck, Micky Maus oder Superman, sondern entwickelte von Anfang an meine eigenen Figuren und Geschichten.

Realismus und Abstraktion

Von da an begann ich meinen Comic-Figuren realistische Elemente beizufügen. Später wurden diese zum Teil so abstrakt, dass schliesslich keine ganzen Figuren mehr erkennbar waren, sondern lediglich die Linien und Formen an Comic erinnerten.

Das Studium

Während meines Studiums an der Merzakademie zeichnete ich dann auch Figuren wie z.B. Tick, Trick und Track oder Donald Duck für Kinowerbespots. Das war eine recht lukrative Wochenendarbeit. Diese Arbeiten bekannter Comic-Figuren blieben aber die Ausnahme. Zu dieser Zeit entstanden viele mystisch und surreal anmutende Bleistiftzeichnungen sowie etliche Naturstudien.

Die ersten comic–kubistischen Bilder

Anfang der 90er Jahre malte ich dann meine ersten comic-kubistischen Bilder. In ihnen nahm nicht mehr die Figur die Hauptrolle ein, sondern vielmehr das Wechselspiel der unterschiedlichen Perspektiven, der farbigen Flächen, der Linien und Strukturen.

( Diethard Sohn )

Status Quo

Diethard Sohn entwickelte so seinen Comic-Kubismus zu einem ganz eigenem Stil. Die expressiven Arbeiten finden ihren Ursprung weder in Fotos noch sonst irgendwelchen Vorlagen, sondern sie entspringen seiner eigenen Vorstellungswelt und Intuition.

Aktuell


Adresse und eMail


Diethard Sohn | Malerei & Skulptur

Leierwiesen 11
70180 Stuttgart

eMail

Diethard Sohn


2015 Gründung des Labels Müller & Sohn


Seit 2011 Gemeinschaftsatelier in Stuttgart mit Irene Müller


Seit 2007 Atelier in Stuttgart


2004 – 2007 Arbeitsaufenthalt in Indonesien auf Grund der Einladung eines Mäzens


2003 – 2004 Gastdozent an der Merzakademie


1991 – 2004 Gastdozent an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart


seit 1984 Frei schaffender Künstler, Malerei und Skulptur


1979 – 1983 abgeschlossenes Studium an der freien Werkkunstschule A.L. Merz in Stuttgart


*1961 in Köln am Rhein geboren