Das Duttenkragentier

Ein Aufenthalt auf Sylt im Frühjahr 2017. Die Forschungsstation des AWI. Das Wattenmeer. Deiche und Salzwiesen. Eine in jeder Beziehung sehr kontrastreiche Insel. Das Flache Land im Norden Deutschlands erlaubt einen weiten Blick. Die Landschaft wird jedoch nie langeweilig. Wind und Wetter geben ihr ständig ein anderes Gesicht. Auch die Nordsee mit Ebbe und Flut leitet dazu ihren Beitrag. Ebbe und Flut widerum sind Vorraussetzung für die Entstehung der Salzwiesen. Die Salzwiesen werden gern als Weideflächen für Salzwiesenschafe genutzt.

Auf Sylt treffen Luxusmarken auf Natur pur. Die Insel bietet nicht nur dem Auge des Malers sehr kontrastreiche Nahrung.

Rasch entstanden erste Skizzen für das Bild „Das Duttenkragentier“ (siehe Beitragsbild) Anfangs noch ohne den Kreis im Hintergrund. Das Bild entwickelte sich über einen recht langen Zeitraum bis hin zu dieser Fassung aus dem Jahr 2018.

© Diethard Sohn 2019
Das Duttenkragentier, Diethard Sohn 2018, Acryl und Öl auf Leinwand 80 x 90 cm

Der Gitarrist, Gallionsfigur der Popmusik

© Diethard Sohn

Inspiriert durch ein Musikvideo der Band Psihomodopop entstand Der Gitarrist.  Erste Skizzen zu diesem Bild wurden bereits 1996 gezeichnet. In der ganz eigenen Art von Diethard Sohn. Dem Comic-Kubismus.

Diese ersten Skizzen entstanden  in Metkovic in Kroatien. Einige Monate später wurde eine erste Version des Gitarristen auf ein grösseres Querformat gemalt. In Eitempera. Es blieb unvollendet.

Indonesien Erinnerungen

Erst im Jahr 2005 während meines Aufenthaltes in Indonesien wurde „Der Gitarrist“ wieder zum Thema. Diesmal entfernte sich der Gitarrist von der ursprünglichen Motivation. Der Gitarrist war diesmal mit einer Hose mit Schlag  gekleidet. Auf der Hose waren  Blumenmuster. Das alles erinnerte stark an die Siebziger Jahre.

Erinnerungen an diese Zeit wurden durch Gespräche mit meinem Gastgeber wach. Diesmal war der Gitarrist in Öl gemalt.

Neue Farbigkeit

Im Jahr 2011 entstand erneut ein Gitarrist. Diesmal eine sehr farbenfrohe Fassung.  Expressive Linienführung und farbige Flächen bestimmten in diesem Gemälde den Rythmus. Dafür war Acrylfarbe gut geeignet.

Neue Fassung

Die hier gezeigte Weiterentwicklung des Motives in Öl auf Kreidegrund entstand im Jahr 2017. Diesmal als Grisaille angelegt. Die Formen erscheinen dreidimensionaler.