Portrait Francis Rossi (Status Quo)

Francis Rossi (Status Quo) © Diethard Sohn

Es war das Jahr 2007. Ich lernte Francis Rossi in London kennen. Ein Freund arrangierte das Treffen. Es war eine sehr freundliche und lustige Begegnung. Nach der Begrüßung betraten wir sein damaliges Haus. Mein Plan war es ein paar Fotos zu machen. Diese wollte ich dann als als Vorlagen für das Portrait zu nutzen. Es war davon auszugehen, dass Rossi keine Zeit haben würde um mir Model zu sitzen.
Wir sprachen ein wenig, dann packte ich den Fotoapparat aus. Damals hatte ich so eine Sony 2000F. Es war eine digitale Kamera mit Sucherschacht, ähnlich wie man es früher bei einigen 6 x 6 Kameras kannte. Das hat den Vorteil, dass man dem Anderen nicht ständig nur mit Kamera im Gesicht gegenübersteht.
Während ich die Kamera in Gang brachte scherzte mein Gegenüber und erzählte Geschichten..
Inzwischen befanden wir uns in der Küche seiner damaligen Villa. Als ich zu fotografieren anfing begann Rossi sich auszuziehen.
Gerade als er davon erzählte, dass sich fit halte und eifrig trainiere, und dabei seinen Bizeps mit gespielt wichtiger Mine anspannte .. klopfte es und die Tür ging auf. Seine Frau warf einen Blick in den Raum, sah uns da so sitzen, schüttelte kurz den Kopf und verschwand gleich wieder – wir sahen uns an. Etwas später erzählte Francis Rossi von Konzerten in Deutschland. Speziell von einem Konzert in Sindelfingen.
Irgendwann fragte er: „Diethard, welche Bedeutung hat dieser Name?“

.. Das war der Augenblick, den ich damals versucht habe in diesem Portrait einzufangen.

Francis Rossi (Status Quo) © Diethard Sohn
Francis Rossi (Status Quo) Diethard Sohn 2007 Acryl auf Leinwand 55 x 70 cm