Wegen der aktuellen Entwicklung mit Covid-19 haben wir alle unsere langfristig für 2020/21 geplanten Ausstellungen abgesagt und wenn es ging zunächst einmal auf 2022 verschoben.
Ausstellungen in Kunstvereinen oder Galerien finden u.U. statt, das entscheidet der betreffende Veranstalter.
Termine zur Ansicht der Originale können dann auch individuell mit uns per e-Mail vereinbart werden. Die entsprechenden Werke kann man sich dann in Ruhe bei uns im Ateliergarten ansehen, so daß keine Gefahr bezüglich Covid-19 besteht.
Quittenportraits können jederzeit weiterhin gegen Anzahlung vorbestellt werden. Das fertige Bild wird dann jeweils zugestellt.
Wir wünschen Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund!
Topfen- Sumpfkalk- Leim: 50 g frischer Topfen (Mager-Quark) werden mit 10 g gelöschtem, am besten eingesumpftem Gips (Sumpfkalk) vermengt.
Den Quark vorher in einem Baumwolltuch entwässern
Topfen- Sumpfkalk- Grundierung 1 Raumteil Naturgips + 1 Raumteil Litophone (nach Doerner und Wehlte Zinkweiß, aber man weiß inzwischen, dass Zinkoxid in Verbindung mit Leinöl verseift und somit zu Spätschäden am Bild führen kann) werden mit 2 Raumteile Wasser angerührt und dazu 1 Raumteil Kaseinlösung gegeben.
Kasein Grundierung nach Doerner
Bei sofortigem übermalen sind ausschliesslich für Fresko geeignete Farben zu verwenden. Nach ca. 8 Tagen bindet der Grund vollkommen ab. Auf festen Malgründen dünn in mehreren Schichten aufgetragen Ist er dann ein hervorragender Untergrund für Tempera und Öl. Bei zwei Raumteilen Wasser bindet der Grund wasserunlöslich ab. Bei 3 Raumteilen Wasser beginnt die Grundierung schmieren.
Dem Kaseinleim kann etwas Öl, Harz und Wachs hinzuemulgiert werden. Es sollte jedoch kein Leinöl verwendet werden, da dies (so Doerner) stark nach gilbt (und es stimmt, ich habe einmal eine Versuchsreihe mit Zinkweißpigmenten (zu der Zeit wusste ich noch nichts von den Problemen, die Zinkoxid im Zusammenhang mit Leinöl im Bild erzeugen kann) auf weißem Untergrund gemacht. Nach einigen Monaten betrachtete ich die Versuchsleinwand und die Aufstriche, die Leinöl enthielten waren deutlich vom Gilb heimgesucht worden) Walnussöl, Mohnöl oder z.B. Mohnöl in Verbindung mit dem flüchtigen Lavendelöl sind sehr gut geeignet. Hierzu gibt es interessante Rezepte in Büchern von Kurt Wehlte, im Zusammenhang mit Borax- Kasein- Leim. (Diese habe ich ebenfalls vor einigen Jahren intensiv erprobt) Die so entstandene Kaseintempera trocknet sehr rasch relativ wischfest und matt auf. Das Pigment kommt wunderschön zur Geltung und die Vorgehensweise beim Malen weist Parallelen zur Arbeit mit Acrylfarben auf. Auf diese Rezepte und Ergänzungen dazu aus meiner eigenen Erfahrung komme ich später einmal zu.
Meinen ersten richtig guten Wasserfarben Kasten bekam ich von meinen Eltern zu Weihnachten. Dazu gab es dann auch noch zwei Malblöcke mit Torchon Aquarell Papier von SCHOELLERSHAMMER. Die Blöcke waren schnell verbraucht.
Der Malkasten war über viele Jahre mein ständiger Begleiter. Es entstanden unzählige Skizzen, Naturstudien bis hin zu größer formatigen Arbeiten und Illustrationen.
Mein erster Malkasten ist mit auf dem Foto. Später Mitte der Achtziger Jahre kamen weitere Kästen und Farben hinzu. Jetzt beginnen die Reinigungs- und Restaurationsarbeiten.
In der kleinen Galerie ein paar Aquarelle aus den Jahren 1983 – 1990
Es war ein herrlicher Sommertag. Ich saß im Schatten einer großen Buche auf einer kurz gemähten Wiese und zeichnete Skizzen auf einem Block. Es muss im Jahr 1977 gewesen sein. Meine Haare waren lang und mein Mofa frisiert.
Ein uraltes Dia: Diethard Sohn 1977, Jugendtreff Ditzingen fotografiert von Detlef Sohn mit einer Retina Reflex
Da erschien eine Frau mit schwarz gelocktem Haar, einem großen goldenen Ohrring und einem orientalisch wirkendem Kleid, wie man es damals öfter sah. Sie setzte sich zu mir und interessierte sie sich für meine Zeichnung, die ich ihr zögernd zeigte. Nach längerer Betrachtung zog sie ein Buch aus ihrer Tasche und reichte es mir:
„Johannes Pawlik, Goethe Farbenlehre“.
Neugierig blätterte ich eine Seite nach der anderen durch. Sie beobachtete mich beim Blättern ihres Buches und meinte schliesslich: „Du kannst das Buch behalten“ .. „Wie?? Einfach so?“ erwiderte ich etwas erstaunt „Ja einfach so“ bestätigte sie, und fügte rasch hinzu: „ich schenke es dir. Nimm es! Bei dir ist es gut aufgehoben“.
Das Buch, war ein großartiges Geschenk. Es begleitet mich bis heute, und bis heute lese ich immer wieder darin.
Sicher, Goethe’s Beitrag zur Farbenlehre, den er selbst unter all seinem Schaffen besonders hervorhob, war nie unumstritten. Auch seine Polemik gegenüber Newton war geradezu grotesk. Für mich aber war dieses Buch der Einstieg in die Analyse der Farben, ihrer Tonwerte, Kontraste und ihrer Wirkung auf uns Menschen.
Der Kunstpreis der Karl-Heinz Knoedler Stiftung 2019 wurde an das Künstler-Label Müller & Sohn (Irene Müller und Diethard Sohn) für ihre Videoinstallation „Land gewinnen“ vergeben. Neben dem Künstlerduo Müller & Sohn wurden zwei weitere Künstlerinnen Hyunjeong Ko, Julia Smirnova mit dem Kunstpreis ausgezeichnet.
Die Mitglieder der Jury waren: Albrecht Briz (Künstler Heidenheim/Steinheim) Dr. Florian Härle (Kunsthistoriker Goetheuniversität Frankfurt) Romy Range (Geschäftsführerin, Künstlerhaus Stuttgart e.V.)
DIe Vergabe des Kunstpreises fand im Rahmen der VII. Ellwanger Kunstausstellung statt. Die Ausstellung wird vom Kunstverein organisiert und von der Stadt Ellwangen unterstützt.
Wir möchten uns bei allen Unterstützern und bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Wir freuen uns aber auch, im Zusammenhang mit dieser Ausstellung so vielen freundlichen, engagierten und kunstinteressierten Menschen begegnet zu sein, ohne deren Einsatz eine Kunstausstellungen in dieser Qualität gar nicht möglich wäre. Der Kunstverein ist ein großer Mehrwert für die Stadt Ellwangen, für uns Kunstschaffende und für das Land Baden-Württemberg.
Herzlichen Dank Irene Müller und Diethard Sohn
Die Arbeiten aller ausstellenden Künstlerinnen und Künstler sind in einem sehr hochwertig hergestellten Katalog abgebildet. Ein Essay über „Kunst in Zeiten der Ratlosigkeit“ von Dr. Florian Härle und schriftliche Dialoge zwischen ihm und den jeweiligen Preisträgerinnen und dem Preisträger erweitern den Blick auf die Ausstellung. Der Katalog ist für 15 Euro im Kunstverein Ellwangen erhältlich.
Hier ein Auszug aus dem Live – Interview, welches im Rahmen der Preisvergabe ergänzend zum Katalog stattfand:
Dr. Florian Härle: „In der historischen Aufzeichnung der ersten Mondlandung wird ja auch mit einer Flagge Land markiert, Land gewonnen… Habt ihr irgendwelche Indizien dafür, ob diese Mondlandung stattgefunden hat oder nicht?Ist der Grat zwischen Wahrheit und Illusion ein schmaler?
Müller & Sohn (Diethard Sohn): „Indizien – ja, Beweise – nein. Wir waren nicht dabei, aber wir waren indirekt Augenzeugen. Meine Geschwister, Kinder aus der Nachbarschaft und ich. Wir saßen alle zusammen im Wohnzimmer unserer Eltern und beobachteten im Fernsehen wie Armstrong als erster Mensch den Mond betrat. Alles in schwarz-weiß. Wir wissen natürlich nicht, ob das alles lediglich eine gute Inszenierung aus einem Hollywoodstudio war. Aber gehen wir einmal davon aus, dass die Mondlandung stattfand. Viel interessanter ist, dass in den Köpfen von uns Kindern alles was auf dem Mond schwarz-weiß war.
Wir stellen also zumindest fest, das Realität und Illusion sehr nah bei einander liegen.“
Wir freuen uns darauf unser aktuelles Projekt mit neuen Werken im Kontext der 58. Biennale Venedig präsentieren zu können:
„Personal Structures – Identities”
Teilnehmende Künstler und Locations:
PALAZZO MORA
Die Non Profit Ausstellung „Personal Structures – Identities“ wird vom European Cultural Center veranstaltet und findet vom 11. Mai – 24. November2019 statt. Die Präsentation von Müller & Sohn finden Sie im Palazzo Mora (Preview 9.-10. Mai 2019)
Aamir Habib & Noor Ali Chagani – Antidote Art & Design (PAK) • Academy of Fine Arts in Warsaw (POL) • Emiko Aida(GBR) • Leca Araujo (BRA), AU! – Arvee, Meg den Hartog • Naerebout, Vanhorck (NDL)• Petra Barth (USA/DEU) •Katerina Belkina (DEU) • Patrick Bermingham (CAN) • BIRDSEYE – Brian J. Mac, FAIA (USA) • Marcus Bleasdale(GBR), William Bloomfield (USA) • Eyenga Bokamba (USA) • Peter Bracke (BEL) • Aliette Bretel (PER) • Brooklyn NY Art Wave (JPN/USA) • Christopher Capriotti (USA) • Adriana Carambia (ARG) • Esteve Casanoves (ESP) • In Hyuk Choi (SKO) • Insook Choi – Salford University (KOR/UK) • Bob Clyatt (USA) • Jacopo di Cera (ITA) • Barbara Downs(USA) • Mark Dziewulski (UK) • Alberto Echegaray Guevara (ARG/ESP) • EVA & ADELE (DEU), VALIE EXPORT (AUT)• Feromontana (AUT) • Jared FitzGerald (USA/CHIN) • Puma Freytag (CAN), Andras Gal (HUN) • Erin Genia – MIT(USA) • Beatriz Gerenstein (USA) • Sarah Gold (NLD) • Elena Gual Baquera (ESP/GBR) • Gunnar Gundersen (NOR) •Joan M. Hall (USA) • Karin Hannak (AUT) • Carl Martin Hansen (NOR) • Kathryn Hart (USA) • Juergen Haupt (DEU) •Elizabeth Heyert (USA) • HIHEY (CHN) • Yumiko Hirokawa (JPN) • Ania Hobson (GBR) • Jean-Marc Hunt (GLP) – Joël Nankin (GLP) & François Piquet (GLP) • IMAN – Instituto Mazeredo de Arte Nova (BRA) • Jon Jaylo (USA) • Igor Josifov(MKD) • Shunsuke Kano (JPN) • Lina Karam (FRA) • Azad Karim (SVN) • Miwako Kashiwagi (JPN) • Nadia Kisseleva(RUS) • Ute Krautkremer (DEU) • Jan Kuenzler (DEU) • Anne Kuhn (FRA) • Marietta Patricia Leis (USA) • Ping-Cheng Liang (TWN) • Norma E. Lopez (COL) • Loughborough University (GBR) • Lorenzo Maria Monti (ITA) • Stephan Marienfeld (DEU) • Walter Markham (USA) • Marcello Martinez Vega (DEU/ECU) • Walter McConnell (USA) • Joseph McDonnell (USA) • Chris McMullen (USA) • Pamela Merory Dernham (GBR) – Cyrus Tilton (GBR) & Sanjay Vora (GBR)• James Michalopoulus (USA) • Lorenzo Maria Monti (ITA) • Niwako Mori (JPN) • Müller & Sohn Art Projects (DEU) •Museum of Contemporary Art of Castilla la Mancha (ESP) • Soraya Abu Naba’a (DOM) • Raffy Napay (PHL) • Jackie Neale (USA) • Hermann Nitsch (AUT) • Reka Nyari (USA) • Jan Oberg (SWE) • Natalia Ohar (UKR) • Yoko Ono (JPN) •Roman Opalka (POL) • Gregory Orekhov (RUS • David Pace (USA) • Tomasz Padło (POL) • PAPER Pavilion (GBR) •Maria Pavlovska (RUS) • Daniel Pešta (CZE) • Christine Kowal Post (GBR) • POW Ideas (MYS) • Olga Marie Polunin(SGP) • Martin Praska (AUT) • R. Berte & Dr. M. Proepper (DEU) • PSJM (ESP) • Arnulf Rainer (AUT) • Lilibeth Cuenca Rasmussen (DEN) • Patricia Reinhart (USA) • Rene Rietmeyer (NLD) • Iggy Rodriguez (PHL) • Herb Rosenberg (USA)• Yoshiko Saito (JPN) • Brigitte J. Schaider (DEU) • Sarah Schrimpf (DEU) • Joakim Sederholm (FIN) • Martine Seibert-Raken (DEU) • Bianca Severijns (NLD/ISR) • Antonio Sorrentino (ITA) • Samuel Stubblefield (USA) • Studio Palazzo Inzaghi – Irmfried Windbichler, Ruth Riedl & Jolana Skacel (AUT/EU) • Isaac Sullivan (USA) • Sung-Kyun – Goo & Vania Oh (KOR) • Merab Surviladze (BEL) • Toto Takamori (JPN) • Sho Tsunoda (JPN) • Katja Tukiainen (FIN) • Urban Studies Lab – UDDI – Federico Puggioni (THA) • Judith Unger (USA) • Guy Van den Bulcke (BEL) • Sanja Vatic & Daniela Danica Tepes (SVN) • Arika Von Edler (USA) • Maxim Wakultschik (BLR/DEU) • Val Wens & Tony Bond (IDN/AUS) •Ariela Wertheimer (ISR) • Willem de Kooning Academy (NLD) • Maria Wolfram (FIN) • Lu Xinjian (CHN) • Rada Yakova(NLD) • Karou Yamamoto & Kouji Ohno (JPN) • Purvis Young (USA) • Andre Chi Sing Yuen (DEU) • Meng Zhou (CHN).
Beim 1. Südwestdeutschen Kunstpreis hat sich das Publikum per Abstimmung für das Porträt „Elke“ von Diethard Sohn entschieden.
Das Thema des 1. Südwestdeutschen der Stiftung Kreissparkasse Kunstpreises war: „Porträt: Spiegel der Seele, Spiegel der Zeit“. Es wurden insgesamt 3 Preise ausgelobt. Erstmalig war es auch möglich die Fotografie als Ausdrucksform zu nutzen.
Der Publikumspreis ging an Diethard Sohn.
Der Publikumspreis mit 1000 Euro ging an Diethard Sohn, ausgezeichnet wurde er für das Porträt der Schauspielerin „Elke“, jüngst etwa als Mephisto in Esslingen zu bestaunen. Auf dem Porträt strahlt alles strahlt. Kein Wunder, dass es zum Favoriten des Publikums avancierte.
Esslinger Zeitung
Das Geheimnis von Porträts liege in der „Aura“ des Gezeigten – auch in Zeiten der technischen Reproduzierbarkeit und des grassierenden „Selfie“-Booms.
Und dann war es heraus: Diethard Sohn aus Stuttgart erhält den Publikumspreis. Sein Motiv zeigt die Theaterschauspielerin Elke – für Tobias Wall ein Beweis dafür, dass „echte Schönheit nichts mit dem Alter zu tun hat“.
Auch die Vernissagebesucher konnten an diesem Abend ihre Stimme abgeben und den Publikumspreis bestimmen, der mit 1 000 Euro dotiert war. Er wurde an Diethard Sohn für sein Ölbild „Elke“ verliehen. Der in Stuttgart lebende Künstler malte die heute 91-jährige Schauspielerin Elke Twiesselmann, die noch vor Kurzem in einer „Faust“-Inszenierung der Württembergischen Landesbühne Esslingen mitwirkte.
Diethard Sohn (* 1961) lebt und arbeitet in Stuttgart. Mit seinen handwerklich herausragenden Porträts von Menschen, Tieren und Quitten hat sich der Fotorealist weit über die Grenzen der Landeshauptstadt einen Namen gemacht.
1. Südwestdeutscher Kunstpreis (Offizielle Seite der KSK-Esslingen)
Der Hauptpreis ging an Ann-Kathrin Müller mit einem Selbstbildnis (Fotografie) aus ihrem Tryptichon „Tamerlan“.
Ann-Kathrin Müller (* 1988) lebt und arbeitet in Stuttgart. Sie studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und war Meisterschülerin bei Ricarda Roggan. An der Universität Stuttgart studierte sie Politikwissenschaft. Ihre fotografischen Arbeiten wurden unter anderem im Kunstmuseum Stuttgart, in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden und im EIGEN+ART Lab Berlin ausgestellt. Ihre Arbeiten befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen in Deutschland und der Schweiz.
Lisa Marie Pfeffel (* 1988) studinerte Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste (AdBK) Karlsruhe, u. a. bei Toon Verhoef und Ernst Caramelle. Mit ihren großformatigen Kinderaquarellen, für die sie bereits mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet wurde, ist sie auf zahlreichen Ausstellungen vertreten.
Dr. Tobias Wall Kunsthistoriker, Stuttgart, Vorsitzender der Jury
Dr. Andrea Jahn Leiterin der Stadtgalerie Saarbrücken, Saarbrücken
Christian Gögger Leiter Kunstverein, Esslingen
Heinz Eininger Landrat, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen
Burkhard Wittmacher Vorsitzender des Vorstands der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen.
Insgesamt wurden über 360 Arbeiten eingereicht. Von den 360 Arbeiten wurden 54 Werke von einer fachkundigen Jury für die Ausstellung ausgesucht und gleichzeitig für den Kunstpreis nominiert.
Herzlichen Dank an Alle, die mein Porträt „Elke“ (Elke Twiesselmann) für den Publikumspreis aus den 54 ausgestellten Werken ausgewählt haben. Diese Anerkennung meiner Arbeit durch das Publikum ist natürlich eine besondere Auszeichnung. Ich habe mich sehr darüber gefreut.
Diethard Sohn
Kreissparkasse in Esslingen, Bahnhofstraße 8, 73728 Esslingen
Das Porträt Elke(Elke Twiesselman, Schauspielerin) wurde von 360 eingereichten Werken von einer sehr Fachkundigen Jury für die Finalrunde ausgewählt und ist nun mit 54 anderen ausgewählten Werken in der Ausstellung, der für den 1. Südwestdeutschen Kunstpreis der Stiftung Kreissparkasse nominierten Kandidaten zu sehen.
Die Mitglieder der Jury:
Dr. Tobias Wall Kunsthistoriker, Stuttgart, Vorsitzender der Jury
Dr. Andrea Jahn Leiterin der Stadtgalerie Saarbrücken, Saarbrücken
Christian Gögger Leiter Kunstverein, Esslingen
Heinz Eininger Landrat, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen
Burkhard Wittmacher Vorsitzender des Vorstands der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen.
Ende September wird die Jury die Gewinner des Haupt- und Förderpreises ermitteln. Der Publikumspreis wird am Abend der Vernissage vergeben.
Ausstellung Dienstag, 16. Oktober bis Freitag, 30. November 2018
Eröffnung / Vernissage Montag, 15. Oktober 2018, um 19:30 Uhr
Verranstaltungsort: in der Kreissparkasse in Esslingen Bahnhofstraße 8, 73728 Esslingen
Neben einigen anderen Projekten geht es nun mit dem Porträt der Theaterschauspielerin Elke Twiesselmann weiter. Dieses Bildnis ist keine Auftragsarbeit:
Als ich Elke damals das erste mal besuchte um Fotos für dieses Porträt zu machen, hatte sie sich ein rosa Tuch turbanähnlich um den Kopf gewickelt. Dieses Tuch war es auch welches mich zu der Hintergrundfarbe motivierte. Ein dunkles Rosa, welches gut mit dem Hellrosa des Tuches harmoniert.
Während wir da saßen erzählte Elke aus ihrem Leben. Es gab einen Moment, in dem sie wehmütig zurückblickte. Dies war der Moment, den ich in diesem Porträt auf die Leinwand bannen wollte.
Mich hat es interessiert die Person Elke Twiesselmann darzustellen. Im Gegensatz zu meinen anderen Porträts bei diesem das erste mal eine gewisse Theatralik zu beobachten. Der Ausdruck ist ganz bewusst so herausgearbeitet. Die Schauspielerei ist schließlich ihr Leben.