Autor: admin

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  • Neue Quittenportraits in der Entstehung

    Neue Quittenportraits in der Entstehung

    Neue Quittenporträts – Traditionelle Tafelmalerei in zeitgenössischer Form

    Mit meinen neuen Quittenporträts setze ich die Tradition der klassischen Tafelmalerei fort und führe sie zugleich in die Gegenwart. Die Bilder entstehen auf sorgfältig vorbereiteten Maltafeln mit feinem Marmorgrund und werden in zahlreichen Schichten diesmal mit Kaseinleimfarben aufgebaut – einer Maltechnik, deren Ursprünge bis in die frühe europäische Malerei zurückreichen.

    Die Verbindung von Marmorgrund und Kaseinleim ermöglicht eine außergewöhnliche Feinheit der Lasuren, eine samtige Lichtwirkung und eine große Präzision in der Darstellung. Die Quitte wird dabei nicht als bloßes Stillleben verstanden, sondern als individuelles Porträt: gezeichnet von Reife, Vergänglichkeit und den Spuren der Zeit.

    Traditionelle Materialien und handwerkliche Verfahren treffen auf einen zeitgenössischen Blick. So entstehen Bilder, die zwischen realistischer Illusion und malerischer Präsenz vermitteln – stille Studien über einen neuen Begriff von Schönheit, Alterung und die Würde des Unscheinbaren.

  • „Ich bin ein Berliner“

    „Ich bin ein Berliner“

    Die Quitte MUS-07-180180-A-2025, weitere Quittenportraits, Lucky Hermit von Müller & Sohn und weitere Bilder auch von ditArdo sind auf dem Weg in das Paul-Löbe-Haus, in das Büro des Abgeordneten Macit Karaahmetoğlu (SPD).

    Vier Quittenportraits hängen jetzt im Büro des Bundestagsabgeordneten Karaahmetoğlu im Paul-Löbe-Haus in Berlin.

    Die kleineren 40x40cm sind in Eitempera auf Holztafeln gemalt während die große Quitte 180x180cm in Acryl auf Leinwand gearbeitet ist.

    Das Erstellen der Holztafeln mit Kreidegrund ist ein sehr aufwändiger Prozess. Zuerst wird die Holztafel mit Leinen kaschiert, anschließend werden dünn ca. 30 Schichten Kreidegrund aufgetragen. Die letzten Schichten werden abwechselnd mit Pinsel oder Spachtel aufgebracht.

    Anschließend wird die Tafel mit Bimsstein glatt geschliffen. 

    So entsteht ein griffiger Untergrund, in dem sich die Eitempera hervorragend verankern kann. Für bloße Leinwände wäre die reine Eitempera zu spröde, auf den Maltafeln jedoch wird sie extrem haltbar und kann bei guter Auswahl der Pigmente viele Jahrhunderte überstehen ohne das die Malerei an Leuchtkraft und Ausstrahlung verliert.

  • Diethard Sohn. Quitten-Porträts Eröffnungsrede, Birgit Wiesenhütter Kunsthistorikerin (M.A.)

    Diethard Sohn. Quitten-Porträts Eröffnungsrede, Birgit Wiesenhütter Kunsthistorikerin (M.A.)

    Kulturkreis Leinfelden-Echterdingen e. V.
    Galerie Altes Rathaus Musberg
    Diethard Sohn. Quitten-Porträts
    Eröffnungsrede, 13.09.2025

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich freue mich sehr Sie hier in der Galerie Altes Rathaus Musberg in die künstlerische Arbeit von Diethard Sohn einführen und über seine Quitten-Porträts sprechen zu dürfen. Viele von Ihnen werden den Künstler und seine Arbeit bereits kennen und daher wissen, dass diese Quitten nur einen Teil seines vielseitigen Werks ausmachen, dass es sich bei ihm um einen Künstler handelt, der sich nicht festlegen oder in eine einzige Schublade stecken lässt.


    Das kann man sehr schön an seinem künstlerischen Werdegang, seiner künstlerischen Entwicklung, wie er sie selbst reflektiert und in eine chronologische Übersicht gebracht hat, nachvollziehen. Diese Übersicht hängt in Form eines Plakats im Eingangsflur: Bilder als runde Ausschnitte größerer Werke erscheinen wie Blubberblasen verrinnender Zeit, die aufpoppen und nach oben sprudeln.

    Als Kind von 7 Jahren fand Diethard Sohn den Zugang in die Welt der Kunst als eine Galerie in die unmittelbare Nachbarschaft seines Elternhauses zog. Ende der 60er Jahre war es vor allem die damalige ‚Weltsprache Abstraktion‘, die die Gemälde dort dominierte und ihn faszinierte. Und doch ist es das Figürliche, das ihn dann zunächst zeichnerisch als Jugendlicher beschäftigte und von dem er sich nie ganz gelöst hat. Man kann an der Übersicht, die uns der Künstler anbietet, sehen, dass er sich als Jugendlicher in vielen Stilrichtungen, Gattungen und Techniken ausprobiert und regelrecht ausgelotet hat, was Malerei kann und an Möglichkeiten anbietet. An der Malerei der sogenannten Alten Meister ist es die Genauigkeit und Detailfülle, aber auch die Direktheit der Darstellung, die ihn faszinierten und nicht mehr losgelassen haben. Parallel dazu entwickelte er in den 90er Jahren einen Stil, den er als Comic-Kubismus bezeichnet und eine andere Seite seiner Künstlerpersönlichkeit repräsentiert. Comic-artig vereinfacht erscheinen Gegenstände und Figuren in oft surrealen Kombinationen. Neben den dynamischen grafischen Aspekten sind es auch hier genuin malerische Problemstellungen, die den Künstler interessieren: die Beziehung von Raum und Fläche und die Farbklänge, die Stimmung und Ausdruck des Bildes bestimmen. 

    Eine Konstante, die sich durch sein gesamtes Werk zieht, ist das Porträt. Hier kommen möglicherweise zwei Aspekte zusammen, die die Künstlerpersönlichkeit Diethard Sohns wesentlich bestimmen: sein Einfühlungsvermögen in sein Gegenüber und seine Präzision. Zufall ist nicht sein Ding. Die Fähigkeit zu tiefer Konzentration und Reflexion sind seinen Porträts eingeschrieben.

    Und damit kommen wir nun auch endlich zur Quitte: Vielleicht hat sich mancher und manche bereits gefragt, warum die Ausstellung Quitten-Porträts heißt. Das Bild einer Quitte würde man ja normalerweise als Stillleben bezeichnen. Diethard Sohn nimmt die Quitte als ein Gegenüber, als Individuum mit eigenen Formen und eigenem Ausdruck. „Jede Quitte hat ihre eigene Performance, ihren eigenen Ausdruck“ sagt der Künstler, „die eine kommt zum Beispiel kokett daher, die andere eher schüchtern“. Diethard Sohn kann sich darauf einlassen, sein Gegenüber spüren. Die von ihm gemalten Quitten sind nicht nur Stillleben im klassischen Sinne, sondern Porträts. Sie sind das Ergebnis einer intensiven Beobachtung, einer konzentrierten Forschung am Objekt und einer malerischen Verdichtung –  fast schon eine Form von Kontemplation. Jede Spur, jede Macke wird gelesen – wie das Gesicht eines Menschen. Dabei ist es gerade der Verfall, der für den Künstler interessante Strukturen hervorbringt.

    Dass man sich bei diesen Quitten-Porträts an die Malerei der Renaissance oder des Barock erinnert fühlt, kommt nicht von ungefähr. Die Präzision und Detailverliebtheit der Renaissance, vielleicht auch derern Begeisterung über die damals noch neuen Möglichkeiten, die Dinge so naturnah darzustellen, kommen auch in Sohns Arbeiten zum Tragen. (Im Überblick seiner künstlerischen Entwicklung kann man auch eine schöne Dürer-Aquarell-Phase entdecken.) Tatsächlich hat sich Diethard Sohn auch intensiv mit der damaligen Maltechnik beschäftigt, sie geradezu studiert, sodass er vermutlich auch problemlos als Restaurator arbeiten könnte, wenn er wollte. Der Aufbau der Quitten-Porträts orientiert sich an dieser altmeisterlichen Technik – beginnend mit der Herstellung der Malplatte mit Kreide und Hasenleim bis hin zum Aufbau der Malerei mit einer Imprimitur nach der Grundierung, dann der Untermalung in grau und der danach folgenden Malschichten in Eitempera (bei wenigen Gemälden in Acryl), die das eigentliche Motiv entstehen lassen. Und hier wird es jetzt sehr interessant, denn der Künstler hält sich nicht sklavisch an die korrekte Abfolge des Aufbaus, er experimentiert mit diesen Schichten und lässt sie im fertigen Bild sichtbar. Was beispielsweise an manchen Bildrändern auf den ersten Blick als Holzuntergrund durchscheint, ist in Wirklichkeit die mit breitem Pinsel aufgetragene orange-braune Imprimitur. So entsteht im Bild die Illusion von Holz und im weiteren Verlauf des Malprozesses auch die Illusion einer Quitte: ein Trompe l‘oeil – ein „Augentäuscher“, eine illusionistische Malerei, die vortäuscht etwas anderes zu sein als Farbe. Sohn geht aber noch weiter, denn was er außerdem vortäuschen kann, ist, dass das Gemälde nicht auf eine Maltafel, sondern auf Pergament gemalt und damit also doch wieder Malerei ist. Ist das die Illusion der Illusion?

    Wenn man genau hinschaut, bemerkt man, dass Diethard Sohn sehr frei mit diesem Illusionsprinzip umgeht. Es gibt in den Arbeiten bestimmte Details, die besonders intensiv illusionistisch herausgearbeitet sind – andere weniger.

    Quitte M-02-4040-A-2021 Acryl,Kreidegrund, Holz 40 x 40 cm Diethard Sohn 2021
    Quitte M-02-4040-A-2021 (Detail) Acryl, Kreidegrund, Holz 40 x 40 cm Diethard Sohn 2021

    Der Künstler arbeitet nicht sklavisch an der Kontur der Quitte, ahmt nicht alles nach. Die Malerei hat ihr Eigenleben, ist ihre eigene Realität.In dieser Serie geht es nicht um Abbildung, es geht um Wahrnehmung und um Malerei. Elegant verbindet Sohn das Widersprüchliche: Material (also Farbe) und Illusion (die so tut als sei sie nicht Farbe) stellt er changierend nebeneinander. Damit ist hier nicht nur eine Quitte dargestellt, sondern das Malen selbst. In einigen Bildern bleibt die graue Untermalung die oberste Farbschicht und zeigt sich so als Grisaille – eine Spielart der Malerei, die gleichzeitig so tut, als sei sie aus Stein, also ein Werk der Bildhauerei. Auch hier gilt: Was Sie sehen, ist keine Frucht aus Stein – es ist ein Bild, egal, was es vorgibt, zu sein.

    Quitte-MUS-02-4040-ET-2025

    Malerei ist nicht Reproduktion – sie ist Schöpfung. Paul Cézanne sagte einmal „Nach der Natur malen heißt nicht den Gegenstand kopieren, es bedeutet seine Empfindungen zu realisieren“. Auch Diethard Sohn realisiert seine Empfindungen – in anderer Form natürlich als Cézanne, doch gibt es da durchaus Parallelen im Ansatz. Man denke nur an das sehr bekannte Zitat Cézannes: „Mit einem Apfel will ich Paris in Erstaunen versetzen.“ Hier haben wir nun keine Äpfel, sondern Quitten, aber es ist klar, dass es nicht originär wichtig ist, um welches Obst es sich handelt. Es gibt in Sohns Werk übrigens auch das Bild einer Birne von 2008. Mit den Quitten begann er 2014. Selbst wenn der Bezug zur Renaissance-Kunst deutlich ist – in der Bedeutungsebene dieser Zeit verweist die Kernfrucht auf Jesus als den neuen Adam, der durch seinen Tod die Erlösung von der Erbsünde bringt. Dies spielt für Sohn keine Rolle. Viel eher könnte man allerdings die Bedeutungsebene der Barockkunst heranziehen, in der sich die Gattung des Stilllebens überhaupt erst manifestiert. Passend zum Barock ist das große Thema der Stillleben die Vergänglichkeit. Sehr schön ist das Thema der Vergänglichkeit sowohl im Barock als auch bei Diethard Sohn in Form einer Fliege verbildlicht, aber noch deutlicher natürlich im Prozess des Verfalls selbst. „Der Verwesungsprozess schafft malerisch Atmosphäre“ sagt der Maler. Die unglaublichen Strukturen, Spuren und Anhaltspunkte, deren Ästhetik, Form  und Farbe interessieren ihn. Über die Farbe werden Stimmung und Gefühle transportiert, Lebendigkeit und Vergänglichkeit sind dicht nebeneinander. Sohns Quitten-Porträts atmen eine meditative Ruhe. Sehen – Wahrnehmen – Fühlen ist der Dreiklang, der ihnen eingeschrieben ist. Der Prozess des Malens selbst wird zum Bildgegenstand.

     Im vorderen kleinen Raum hat der Künstler Werkzeug und Material, das er zur Herstellung nutzt, ausgestellt, und vielleicht kann man ihn während der Ausstellungslaufzeit dort auch einmal beim Malen beobachten. Ebenfalls in diesem Raum ist eine Videoinstallation seiner Partnerin Irene Müller zu sehen, mit der er als Müller & Sohn eine Künstlerkooperation pflegt. Landschaft, Natur, Veränderung durch menschliches Eingreifen ist ihr Thema. In der Arbeit mit dem Titel „Erscheinung. Baum vor dem Atelier, ein Jahr: Sep 2024 –  Sep 2025“ ist das Entstehen und Vergehen der Quitten während eines Jahres auf 3 Minuten zusammengeschnitten. So hat die Quitte hier doch noch einmal eine andere Bedeutung.

    Erwähnen möchte ich noch die grau schattierte Quitte im letzten Raum. Sie ist eine Hommage an Ben Willikens, der vor Diethard Sohn hier in der Galerie die letzte Ausstellung hatte.

    Hommage an Ben Willikens

    Zwischen den beiden sehr unterschiedlichen Malern kann man durchaus eine Verbindung herstellen, die vielleicht in der Präzision ihres Schaffens liegen mag. Diese Hommage sehe ich aber auch als Wertschätzung des Ausstellungsortes und des Kulturkreises Leinfelden-Echterdingen, der die Geschicke in dieser Galerie lenkt. Und tatsächlich bin ich auch der Ansicht, dass hier viel Überlegung in allem steckt und es kein Zufall ist, dass wir hier im Spätsommer (oder Frühherbst?) an einem so schönen Tag eine Ausstellung mit Quitten-Porträts eröffnen. Ich kann sie fast riechen.

    Birgit Wiesenhütter

    Birgit Wiesenhütter ist eine deutsche Kunsthistorikerin (M.A.) und freie Kuratorin. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Sammlung, Ausstellung und Öffentlichkeit, vorwiegend im Raum Stuttgart und der Region Baden-Württemberg.

    https://www.instagram.com/bwiesenhuetter

  • Fine Art Prints

    Fine Art Prints

    Sie können ab jetzt Fine Art Prints von 10 unterschiedlichen Quittenmotiven bestellen. Die Drucke sind je auf 25 Stk. limitiert, signiert und hochwertig unter Glas mit Passepartout gerahmt. Die Drucke können für 350 Euro per Mail bestellt werden. Sobald der Druck gerahmt und signiert ist werden Sie benachrichtigt um ihn hier im Atelier abholen zu können. Gegen Versandgebühr kann Ihnen der Druck selbstverständlich auch zugesendet werden.

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    Zur vergrößerten Ansicht bitte das jeweilige Bild anklicken

    Alle für die Fine Art Prints hier genannten Preise verstehen sich inklusive 19% MwSt

  • GALERIE ALTES RATHAUS MUSBERG – QUITTENPORTRAITS

    Diethard Sohn

    Quittenportraits

    13.09.2025 bis 26.10.2025

    Vernissage am Samstag,
    den 13.09.2025, 17 Uhr

    Ansprache:
    Birgit Wiesenhütter,
    Kunsthistorikerin (M.A.)

    Die Galerie ALTES RATHAUS MUSBERG präsentiert in ihrer aktuellen Ausstellung eine feine Auswahl an Arbeiten des Künstlers Diethard Sohn. Zu sehen sind Quittenbildnisse. Es sind Portraits, gemalt im Stil alter Meister in Ei-Tempera auf Holztafeln. 

    Durch seine artifizielle Malerei erhebt der Künstler die Frucht zum portraitierten Subjekt – und erzählt in diesem Zyklus ihre Lebensgeschichte. Beginnend mit der Darstellung zarter Blüten verfolgt er dann den Reifeprozess in all seiner Farbenvielfalt und begleitet die Quitte bis hin zum Verfall. Darstellungen von Blüte und Vergänglichkeit. 

    Sohn ist seinen Objekten sehr nah. Die einzelnen Portraits, fokussiert auf den Veränderungsprozess des Bildgegenstandes, zeichnen sich durch seine äußerst sorgfältige Beobachtung aus. Diese Wahrnehmung spiegelt der Künstler durch die meisterhafte Technik wider. Durch präzise Zeichnung entstehen realistische und lebensechte Darstellungen, welche jedes Detail der Quitte – von der Form über die Textur bis hin zu feinen Farbnuancen – exakt reflektieren. Die Bilder faszinieren nicht nur durch diese Feinzeichnung, sondern auch durch ihre realitätsnahe Lebendigkeit.  In seinen Quittenportraits dringt er sehr weit in winzige Details vor, wobei er diese Details eben auch auf seine Weise interpretiert, um die natürliche Schönheit und die charakteristischen Merkmale der Frucht in allen Lebenszyklen zu betonen. 

    „Eine Herausforderung“, sagt der Künstler, denn die Quitten mit ihrer bockigen und verbeulten Form, der fleckigen Haut und im Gegensatz dazu dann wieder dem zarten Flaum feinster Härchen sind großartige Individualisten. Ich bemühe mich, die unterschiedlichen Strukturen von glatter Schale, Schimmel, Blattadern und Kapillargeflechten realitätsnah, fast fotorealistisch einzufangen und zu malen.“ 


    Ausstellungsdaten:

    Diethard Sohn
    Quittenportraits
    13.09.2025 bis 26.10.2025
    Vernissage am Samstag, den 13.09.2025, 17 Uhr 
    Ansprache: Birgit Wiesenhütter, Kunsthistorikerin (M.A.)

    Öffnungszeiten: 
    Samstags 16 bis 18 Uhr
    Sonntags 11 bis 13 Uhr

    Finissage Sonntag, den 26.10.2025, 11 Uhr

    Galerie Altes Rathaus Musberg
    Kulturkreis Leinfelden-Echterdingen e.V.
    Filderstraße 44
    70771 Leinfelden-Echterdingen
    Deutschland


    Lageplan in GoogleMaps Kartenansicht öffnen

  • Müller & Sohn + Ko: Showtime

    12.07.2024 – 18:30 Vernissage im Kunstverein Ludwigsburg

    Mit Bewirtung durch das Café Madam Lu und musikalischer Begleitung laden wir Sie ein, mit uns das 50jährige Bestehen des Kunstvereins Ludwigsburg e. V. zu feiern.

    Programm:

    > Grußwort von Herrn Oberbürgermeister Dr. Knecht
    > Ansprache von Macit Karaahmetoğlu (MdB)
    > Einführung in die Ausstellungen

    Der Eintritt ist frei!

    Es kommt nicht alle Tage vor, dass die Prämierten eines Kunstwettbewerbs eine dermaßen starke Geistesverwandtschaft zueinander entdecken, dass sie spontan beschließen, ein gemeinsames Projekt auf die Beine zu stellen. Doch so geschah es bei der Verleihung des Kunstpreises der Karl-Heinz Knoedler-Stiftung in Ellwangen, der 2019 sowohl an das Duo Müller & Sohn als auch (neben Julia Smirnova) an die Künstlerin Hyunjeong Ko ging. 

    Anknüpfungspunkte für eine Kooperation fanden sich vor allem in den performativen Plastiken von Müller & Sohn und den kinetischen Installationen von Hyunjeong Ko, die sich in beiden Fällen sowohl als ästhetische Versuchsanordnungen lesen lassen wie als assoziationsreiche, vielschichtige und magische Objekte, die tief in den Bildwelten des Unbewussten schürfen. Mit ihrem jeweils ganz eigenen persönlichen Ansatz widmen sie sich auch der Einwirkung des Menschen auf die Natur und umgekehrt der Natur auf das von Menschen Geschaffene. Dass Hyunjeong Ko und Müller & Sohn dabei einen ähnlichen Sinn für Humor beweisen, der in ihren Werken deutlich zum Ausdruck kommt, tat ein Übriges, um die Grundlage für einen regen schöpferischen Austausch zu bereiten. 

    Im Kunstverein Ludwigsburg treten in der Doppelausstellung der drei Künstler die beseelten Objekte und Environments von Hyunjeong Ko in einen Dialog mit der multimedialen Kunst von Müller & Sohn, die ihrerseits das Spannungsfeld von Statik und Bewegung in der freien Natur auslotet. Während Ko als Konstrukteurin aus Fundstücken und Alltagsgegenständen exakt funktionierende Maschinen baut, die geheimnisvollen Verrichtungen nachgehen, so sind Müller & Sohn Forscher und Entdecker, die sich von ihrer Neugierde leiten lassen und den Zufall als formgebendes Prinzip in ihre Kunst integrieren. An der Nahtstelle dieser beiden Ansätze werden in der Ausstellung mehrere in Gemeinschaftsarbeit entwickelten Installationen von Hyunjeong Ko und Müller & Sohn stehen. Dem Auge zeigt sich dabei eine Kunstmaschinerie, die ohne weiteren Eingriff von außen und mit provozierender Selbstgenügsamkeit ein Drama der Dinge ausführt und den geschäftigen, von jedem vordergründigen Nutzen befreiten Leerlauf des Mechanischen feiert.

    Homepage von Müller & Sohn
    Müller & Sohn auf Instagram

    Hyunjeong Kos Website
    Hyunjeong Ko auf Youtube
    Hyunjeong Ko auf Instagram

  • Silentium

    Einzelausstellung Müller & Sohn an 2 Orten

    Galerie der Stadt Plochingen & Schauraum, Kulturpark Dettinger
    Galerie der Stadt Plochingen | Marktstraße 36 | 73207 Plochingen
    Mo, Mi + Sa 10-13 Uhr | Di + Do 10-13 Uhr + 14-17 Uhr | Fr 9-16 Uhr
    Schauraum | Kulturpark Dettinger | Esslinger Str. 56 | 73207 Plochingen
    Besichtigung auf Anfrage per Mail: schauraum-plochingen@gmx.de

    05. April – 25. Mai 2024
    Vernissage: Donnerstag, 04. April 2024,
    18:30 Uhr in der Galerie der Stadt Plochingen
    und im Anschluss im Schauraum

    1. Teil der Vernissage um 18:30 in der Galerie der Stadt Plochingen.
      Begrüßung: SusanneMartin, Kulturamt Plochingen
      Einführung: Stefanie Sauerhöfer, Kunsthistorikerin M.A.

      im Anschluss gemeinsamer Spaziergang zum Kulturpark Dettinger mit
    2. Teil der Vernissage im Schauraum und kleinem Umtrunk.

    Das Duo Müller & Sohn präsentiert sich in Plochingen als ästhetisches Experimentier- und Forschungslabor und zeigt einen Querschnitt durch sein umfangreiches multimediales Schaffen. Mit Elementen aus Malerei, Fotografie, Videokunst, Performance und Plastik schaffen sie ein Gesamtkunstwerk, das spielerisch die Beziehung zwischen Mensch und Natur auslotet.

  • Portrait Sophie Scholl

    Spannend wird’s! Endspurt.. demnächst wird es enthüllt, das Portrait „Sophie Scholl“. Ein öffentlicher Auftrag der Stadt Leonberg, finanziert von der Kulturstiftung der Kreissparkasse Böblingen.