Autor: admin

  • Neues Portrait in Arbeit

    Neben weiteren Quittenportraits und dem Kunstprojekt Müller & Sohn arbeite ich seit einigen Monaten an einem Auftrags-Portrait. Bei diesem Portrait werden auch die Hände mit auf das Bild kommen. Das Titelbild zeigt ein sehr unfertiges Stadium, an dem man aber ganz gut sehen kann wie in etwa die Qualität des Bildes sein wird. Der Zeigefinger der rechten Hand ist hier schon relativ weit verdichtet.

  • Quittenportraits

    Quitte M-04-4040-A-2022 Acryl auf Acryl-Kreidegrund auf Leinen auf Holz, 40x40cm Diethard Sohn 2022
    Quitte M-04-4040-A-2022 Acryl auf Acryl-Kreidegrund auf Leinen auf Holz, 40x40cm Diethard Sohn 2022
  • „WEGE“– Einzelausstellung im Haus der Wirtschaft, Stuttgart (Müller & Sohn)

    30. September 2022 – 27. Oktober 2022

    Haus der Wirtschaft, Keplersaal 3. Obergeschoss
    Willi-Bleicher-Straße 19, 70174 Stuttgart

    Anfahrt: (Website Haus der Wirtschaft) 
    https://www.hausderwirtschaft.de/infos/anfahrt

    Öffnungszeiten: 
    Montag bis Freitag 10.00 bis 18.00 Uhr

    Müller & Sohn laden ein zu einer aufregenden Entdeckungsreise ins Wattenmeer, wo ihre Versuchsanordnungen im Zusammenspiel mit Wind und Meer ungeahnte Formen hervorbringen. Auf Basis dieser künstlerischen Experimente erschaffen Müller & Sohn einen einzigartigen, reichen Mikrokosmos, den sie hier in einer multimedialen Präsentation vorstellen.

    Vernissage:
    29. September 2022, Johannes Keplersaal 
    3. Obergeschoss, 18.30 Uhr, es spricht Stefanie Sauerhöfer, Kunsthistorikerin

  • 10. Donaueschinger Regionale 

    Ausstellungszeitraum: 13. Mai bis 5. Juni 2022
    Vernissage: 12. Mai 2022, 19.00 Uhr
    Finissage: 5. Juni 2022, 18.00 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Donauhallen
    An der Donauhalle 2
    78166 Donaueschingen

    Müller & Sohn nehmen mit ihren Werken  „Wind bekommen“ (Video) und „Windorakel Ljofo“ (Wandskulptur) an der jurierten Kunstausstellung teil. 

    Die Do­nau­eschin­ger Re­gio­na­le wurde im Jahr 2003 als „Do­nau­eschin­ger Re­gio­na­le für Neue Kunst“ ge­grün­det und fin­det im Zwei-​Jahres-​​Rhyth­mus statt. Die pri­mä­re Idee war es einen re­prä­sen­ta­ti­ven Über­blick über die Ge­gen­warts­kunst der Re­gi­on zu bie­ten. Das dabei ver­folg­te Ziel war da­mals und ist heute, der bil­den­den Kunst in Do­nau­eschin­gen einen fixen Raum zu bie­ten. Teil­nah­me­be­rech­tigt sind Künst­le­rin­nen und Künst­ler, die ihren Lebens-​​​ und Tätig­keits­schwer­punkt in den Re­gie­rungs­be­zir­ken Süd­ba­den und Süd­würt­tem­berg, sowie den Lan­des­krei­sen Baden-​​​Baden, Ras­tatt, Stadt-​​​ und Land­kreis Karls­ru­he, Freu­den­stadt, Calw, Pforz­heim, Stutt­gart und Ess­lin­gen haben.
    In der neun­ten Aus­ga­be der Kunst­schau im Jahr 2019 trat die geo­gra­phi­sche Be­gren­zung, die einst aus or­ga­ni­sa­to­ri­schen Grün­den ge­macht wurde, zu­neh­mend in den Hin­ter­grund – ge­schul­det der zu­neh­men­den Mo­bi­li­tät. Künst­ler, die einst für Stu­di­um und Beruf weg­ge­zo­gen sind, keh­ren zu­rück, blei­ben im Rah­men ihrer künst­le­ri­schen Tä­tig­keit in Kon­takt zur Hei­mat und grei­fen in ihrem Werk orts­spe­zi­fi­sche The­men auf. Da­durch ent­steht ein neues Be­zie­hungs­ge­flecht, in dem sich Tra­di­ti­on, Ver­trau­tes und Er­in­ne­rung mischt und mit neuen Er­fah­run­gen, Er­kennt­nis­sen und Sicht­wei­sen über­la­gert.

  • Quitte M-03-4040-ET-2021

    Eine weitere Quitte ist fertiggestellt. Diesmal ist sie in Eitempera gemalt. Bevor die Kundschaft sie abholen kann muss das Bindemittel, das Eigelb noch richtig aushärten. Beim Malen trocknet die Farbe zunächst sehr rasch an, ganz ähnlich wie wir das heute von Acrylfarben kennen, sie härtet jedoch nicht ganz durch. Bis das Eigelb fest und hart auftrocknet vergehen einige Wochen bis hin zu etwa drei Monaten.

    Quitte M-03-4040-ET-2021
    Eitempera, Pigment, Kreidegrund,Hasenleim, Holz 40 x 40 cm Diethard Sohn 2021

    Jetzt am Wochenende kommen die Quittenliebhaber um ihr Bild schon mal zu sehen. Und sie möchten sich gern noch ein weiteres Werk zu Weihnachten schenken und sich dazu ein wenig im Atelier umsehen. Wir haben ja etliche Arbeiten hier und ich bin sehr gespannt ob sie darunter etwas entdecken, was ihnen zusagt.

    Zu diesem Ereignis backe ich dann eine leckeren Tarte Tatin, dazu gibt es Zimtsahne. Die Sahne dazu wartet schon im Kühlschrank.

  • Versuche zu Pigmenten und Bindemitteln

    Hier das Ergebnis eines kleinen Schnellversuches mit Eitempera, Acryl und einer gebrauchsfertigen Tempera von Dr. Kremer

    Untergrund:

    MDF mit Sumpfkalkkaseingrundierung

    Pigment:

    Umbra Natur aus Deutschland grünlich

    Bindemittel:

    a) Eitempera; Eigelb Leinöl Natur kaltgeschlagen destilliertes Wasser 1:1:1

    b) Eitempera; Vollei Leinöl Natur kaltgeschlagen destilliertes Wasser 1:1:1

    c) Acrylelmusion 498 destilliertes Wasser

    d) Fertigtempera von Dr. Kremer

    e) Reinacrylat K9

    f) Lascaux D-498

    Es war ei Schnellversuch ohne besondere Ansprüche, im wesentlichen ging es mir um die Gleichmäßigkeit der Pigmente bei Lasuren und die jeweils andere Lichtbrechung.

    Das Foto entstand zwei Tage nach dem Farbauftrag. Wobei ich bei der Eitempera und der Tempera von Dr. Kremer noch einmal nachgelegt hatte, man sieht das an den dunkleren noch nicht getrockneten Stellen. Interessant ist für mich zu beobachten, dass Sich bei Erdpigmenten die beiden recht mageren Eitemperaemulsionen recht gut darstellen. Hauchdünne Lasuren sind mit Eitempera recht einfach zu machen, und sie wirken schön und leicht. Auch die Lichbrechung des Pigmentes blieb hier sehr nah am Urzustand. Ähnlich verhielt sich das Reinacrylat K9 wenn man es mit relativ viel Wasser vermengt, also die Pigmentbindung schwächer hält. Wobei eine gleichmäßige Lasur in Acryl schon etwas mehr Erfahrung und Fingerspitzengefühl erfordert. Zumindest im Vergleich mit Eitempera. Aber der Acrylbinder hat eben Vorteile auf flexiblen Bildträgern, die nicht zu unterschätzen sind.

    An dem leicht pastoserem Farbauftrag meinte ich heute, als ich mit dem Fingernagel einen Kratztest machte, festzustellen das der Farbauftrag mit der Eigelb/Leinöl-Tempera zumindest heute noch eine Idee weicher und „schlonziger“ geblieben ist als die Vollei/Öl-Tempera. Ich werde das in ein paar Tagen nochmal prüfen.

    Die Abriebfestigkeit ist jetzt schon nach so relativ kurzer Zeit bei allen Bindemitteln recht hoch.


  • Quitte M-02-4040-A-2021 in Arbeit

    Vielleicht sollte ich für den Rest meines Lebens Quitten malen. Es gibt nichts Interessanteres.

    Diese Quitte ist augenblicklich in der Entstehungsphase. Momentan arbeite ich an dem Blatt links. Zunächst recht grobe Lasuren, die sich dann mehr und mehr verdichten werden und dann die Basis für Details bieten.

    Der Stiel der Frucht ist schon relativ weit ausgearbeitet. Erst ganz am Schluß, wenn der Rest des Bildes soweit ist wird sich herausstellen, ob da noch etwas dran gemacht werden muss.

  • Portrait Otto Toto Sugiri

    Portrait Otto Toto Sugiri

    Zu Beginn des Jahres 2005 wurde ich von einem Freund und Mäzen Otto Toto Sugiri nach Indonesien eingeladen um dort eine Weile zu leben zu malen. Es war eine wunderbare Zeit, in der viele Bilder entstanden, Ausstellungen stattfanden und in der ich mich malerisch zu verändern begann. Neben meinen comickubistischen Arbeiten entstanden realistische Portraits.

    Einige Jahre später traf ich Toto in Stuttgart ich malte dieses Portrait von ihm.

    Dieses Portrait wurde jetzt als Titelbild einer Top-Story über Toto Sugiri und seinen Werdegang in TECHINASIA veröffentlicht.

  • A new quince on a block

    Die Malerei ist eine Art zu Denken

    Gerhard Richter

    Zufällig sah ich heute eine Dokumentation über Gerhard Richter. In einem Interview sprach Richter über seine Antwort auf die oft gestellte stereotype Frage: „Was haben sie sich dabei gedacht, als sie das gemalt haben?“
    Richter: “Die Malerei ist eine andere Art des Denkens.“

    Ich finde dieser Satz passt unglaublich gut und dieser Satz passt auch besonders zu den Quitten Portraits. Geht es bei diesen Bildnissen doch weder um einfach in Worte zu fassende Themen oder Inhalte, noch um irgendwelche politischen Intensionen, für die die Kunst nur all zu oft benutzt wird, sondern es geht um höchste ästhetische Ansprüche an Malerei und Zeichnung. Und es geht um Gefühl und sinnliche Wahrnehmung.

    Die erste Quitte im Format 40 x 40 cm fertig gestellt. Gestern Samstag der 6. März 2021, konnte ich endlich die Quitte M01-4040-A-2021 fertig stellen. Ihr voraus gingen Studien und Vergleiche unterschiedlichster Maltechniken (Öl, Acryl, Ei und Kaseintempera und unterschiedlich geartete Kreide und Halbkreidegründe mit und ohne Zugabe von Acryl, Celluloseleim, Kasein, Hasenleim etc. und letztlich unterschiedlicher Malplatten von MFD bis hin zu 2cm dicken Tischlerplatten) Diese Versuche waren notwendig, um genau die Maltechnik herauszufinden, die genügend Details und gleichzeitig aber die gewünschte Oberflächenbeschaffenheit bietet. Selbstverständlich sind höchste Qualität der Pigmente und Dauerhaftigkeit der Farbsysteme dabei ebenfalls von größter Bedeutung.

  • Ausstellung unter freiem Himmel

    Der Kunstverein geht auf die Straße.

    Die Mitgliederausstellung kann coronabedingt nicht in der Ausstellungshalle im MIK stattfinden. Deshalb gehen wir damit in den öffentlichen Raum. Ab 10.12. sind die Arbeiten in der Kirchstraße, Ludwigsburg zu sehen.

    Kunstverein Ludwigsburg

    Müller & Sohn Irene (Müller und Diethard Sohn) sind mit dem „Blaufischorakel“ einer neuen Arbeit vertreten – nicht mit dem Original sondern mit einer Printversion des Gemäldes.

    Auch in der Innenstadt gilt Abstand halten und Maske tragen. Bitte berücksichtigen sie dies auch vor den Ausstellungstafeln.