KÜNSTLERISCHER Werdegang
Vom ersten
Zeichnen zu den
Quittenporträts
Eine chronologische Übersicht
über Werkphasen, Prägungen, Studien,
Illustrationen, Portraits, Comic-Kubismus,
Müller & Sohn und die
aktuelle Tafelmalerei mit Quitten.
Frühe Prägung
1968, im Alter von sieben Jahren, zog Hermann Krupp mit seiner Galerie 66 in die unmittelbare Nachbarschaft in Hofheim am Taunus. Die Kunst, die dort erlebbar wurde, wirkte wie eine Offenbarung und setzte einen Gegenpol zur bürgerlichen Alltäglichkeit. Die Sonntage in der Galerie wurden zu einem frühen, fast rituellen Kunsterlebnis.
Die Begegnung mit Künstlern wie Gernot Bubenik, Otmar Alt, Simon Dittrich, Geet Govind, Pitt Moog, Reinhold G. Müller, Hans Geipel, Jürgen Reipka, Ingrid Dahn, Sybille Schlageter und Renate Golla brachte eine Stimmung des Aufbruchs in die Kindheit.
Der Weg zum Portrait
Aus der frühen Faszination für Konstruktivisten und abstrakte Malerei entwickelte sich in der Jugend eine Hinwendung zum Figurativen und Naturalistischen – besonders zum Portrait und zu eigenen Comic-Figuren. Zeichnung, Kontur, Schraffur, Komposition und Farbharmonie wurden zu zentralen künstlerischen Kategorien.
Die alten Meister, Albrecht Dürer, Van Eyck, Frans Hals und Caravaggio blieben wichtige Bezugspunkte: nicht als historistische Vorlage, sondern als Schule der Direktheit, Sinnlichkeit und malerischen Genauigkeit.
1968
Hermann Krupp zieht mit seiner Galerie 66 in die unmittelbare Nachbarschaft in Hofheim am Taunus. Die Sonntage in der Galerie und der Kindermalkurs werden zu einer frühen, prägenden Begegnung mit zeitgenössischer Kunst. Künstler wie Gernot Bubenik, Otmar Alt, Simon Dittrich, Geet Govind, Pitt Moog, Reinhold G. Müller, Hans Geipel, Jürgen Reipka, Ingrid Dahn, Sybille Schlageter und Renate Golla bringen eine Stimmung des Aufbruchs in das Kinderzimmer.
1979
Monotypie mit Tendenz ins Malerische. Sie entsteht noch im Werkraum des Gymnasiums, das nach dem Tod des Vaters vorzeitig verlassen wird.
1980
Malerische Phase und Auseinandersetzung mit dem Duktus des Impressionismus. Beginn des Studiums an der Merz Akademie in Stuttgart.
1982
Skizzen wie Bartgeier und Leopard entstehen bei einem Ausflug der Merz Akademie in das Naturkundemuseum im Rosensteinpark. Neben dem Studium entstehen Zeichentrickfilme, unter anderem für EHAPA.
1983
Mystisch-surreal geprägte Phase, fast ausschließlich in Bleistift. Die Achterbahnfahrt ist inspiriert durch einen Zeichenbesuch auf dem Cannstatter Wasen.
1986
Nach der Bleistiftphase wird Aquarell zum Mittel der Wahl. Für Thienemann wird der Räuber Hotzenplotz in Gouache für Puzzlebücher neu inszeniert – mit Genehmigung der Erben im Stil von Franz Josef Tripp.
1989
Illustrationen für Buchverlage und Werbeagenturen entstehen, um das Leben und Räume für die Malerei zu finanzieren. Naturstudien und Aquarelle gewinnen an Bedeutung.
1991
Direkte Naturstudien in Aquarell, darunter der „kleine Afrikaner“. In dieser Zeit beginnt die Gastdozentur an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, die bis 2004 fortgesetzt wird.
1992
Wildblumen- und Grasstudien nach der Natur entstehen zwischen 1989 und 1992. Gleichzeitig wächst die Nähe zu Vorbildern wie Albrecht Dürer.
1993
Expressive Phase und Übergang zum Comic-Kubismus. Das Würmtalatelier im Nordschwarzwald wird wichtiger Arbeits- und Lebensraum.
1994
Aus der malerischen Phase heraus entstehen Arbeiten, die später unter dem Künstlernamen ditArdo weitergeführt werden.
1995
Geburt des „Comic-Kubismus“: eine eigene Stilrichtung, die seit 1993 kontinuierlich perfektioniert wird. Erste Ausstellungen folgen, ein Bild wird von der Stadt Leonberg angekauft.
1997
Neben der Malerei Tätigkeit als Art Director in einer Medienagentur und später in einem Startup der New Economy. Trotz beruflicher Komfortzone erfolgt 2000 die Rückkehr zur Malerei, um wieder ganz der künstlerischen Arbeit Zeit zu geben.
2005
Arbeitsaufenthalt in Jakarta auf Einladung des indonesischen Internet-Unternehmers und Mäzens Toto Otto Sugiri. In Indonesien entstehen zunächst Auftragsportraits, dann freie Portraits.
2007
Zurück in Deutschland, intensive Arbeit mit Ölfarben. Es entsteht eine dokumentarische Aufarbeitung in Bildern über das Leben in Jakarta. Die Bilder sind expressiv.
2008
Abkehr von der expressiven Ölmalerei als drohende Sackgasse. Rückkehr zum scharf zeichnerischen Strich, der neue ästhetische Perspektiven eröffnet; unter anderem entstehen Portraits und die Reihe „Darksider“.
2010
Auftragsportraits, darunter ein Portrait des Mäzens Toto Otto Sugiri nach einem Treffen in Stuttgart.
2013
Die Interpretation des Heiligen Antonius sorgt nach der Gruppenausstellung „Dezemberschau“ in der Galerie von Amrei Heyne für eine Schlagzeile in der Stuttgarter Zeitung.
2014
Das Thema Quitten wird zu einem zentralen Sujet. In einer Reihe fotorealistischer Gemälde werden altmeisterliche Maltechniken vertieft.
2015
Gründung des Kunst-Labels „Müller & Sohn“ zusammen mit Irene Müller und Anmeldung als europäische Marke. Gemeinsame Projekte, Arbeiten und Ausstellungen entstehen.
2016
Wiederkehrende Auftragsportraits, darunter Peppy, das Portrait eines geliebten Pferdes.
2018
Publikumspreis des Ersten Südwestdeutschen Kunstpreises für das Portrait der Schauspielerin Elke Twiesselmann. Gleichzeitig der Versuch, ditArdo und Diethard miteinander zu versöhnen.
2019
Das Gemeinschaftsprojekt „Land gewinnen“ von Müller & Sohn wird mit dem Kunstpreis der Karl-Heinz Knoedler Stiftung Ellwangen ausgezeichnet. Eine Reise in die Albertina zu Dürers Hasen und die National Gallery in London inspiriert Trompe-l’œil-Effekte in der eigenen Malerei.
2022
Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg, Stuttgart, Einzelausstellung mit Müller & Sohn. Weitere Gruppenausstellungen unter anderem DA! art-award im Stadtmuseum Düsseldorf, artwerk projekt Vaihingen-Enz und Donaueschinger Regionale.
2023
Auftragsarbeiten, darunter „Sophie Scholl“ für die Stadt Leonberg, das Projekt „Cafe Künstlerbrot“ in St. Gallen und das Portrait „Nathalie“. Teilnahme an art-figura 2023, dem 10. Kunstpreis der Stadt Schwarzenberg.
2024
„The Wall“ entsteht als Wandgemälde auf einem Schulgelände in Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern der Ludwig-Uhland-Schule in Leinfelden. Einzelausstellungen im Kunstverein Ludwigsburg und in der Galerie der Stadt Plochingen.
2025
Quittenportraits im Format 40 × 40 cm werden in mittelalterlicher und Renaissance-Tradition in Eitempera auf Holztafeln gemalt. Neue Quittenbilder bilden einen konzentrierten Schwerpunkt der aktuellen Malerei. Einzelausstellung in der „Galerie Altes Rathaus“ in Musberg bei Stuttgart. Besuch von Ben Willikens.
2026
Es geht weiter mit Quittenportraits in Eitempera und nun auch in Kaseinleimfarben auf Marmorgrund. Das Format bleibt vorerst 40 x 40 cm. Parallel Beginnt in die Arbeit an mehren anderen künstlerischen Projekten. Unter anderem im Bereich Skulptur und Illustration. Die Quittenportraits stehen jedoch weiterhin im Zentrum des künstlerischen Schaffens
Originalansicht des Werdegangs
Das hochgeladene PDF ist zusätzlich in die Website eingebunden und kann direkt geöffnet oder heruntergeladen werden.assets/Werdegang-DS.pdf
Auswahl genannter Arbeiten und Projekte
- Toto Otto Sugiri – Auftragsportrait
- Angelika – Auftragsportrait
- Frau Grub – Auftragsportrait
- Julia – Auftragsportrait
- The Wall – Kommunikation
- The Wall – Vorstudie
- Mon Cherry
- Die Versuchungen des Heiligen Antonius
- Dr. Grub – Auftragsportrait
- Die Birne
- Die Reiswaffelfrau
- Hannah – Auftragsportrait
- Zwei unter einem Hut
- Der Müllmann
- Francis Rossi
- Der Rikschafahrer
- Der Geländewagen
- Luki
- Der Wächter
- Der Philosoph am Neuen Markt
- Mädchen mit Geige
- Junge
- Mädchen
- Die Frau an der Sonne
- Der Kaiser
- Zwei Mädels
- Paul
- Columbus
- Eine lange lange Reise
- Das Würmtalatelier
- Der Blumentopf
- Der Poet
- Pirat – Buntstift
- Monotypie
- Schädel impressionistisch – Gouache
- Portrait Biggi – Acryl
- Leopard – Bleistift
- Schwarzwald
- Toto Otto Sugiri – Auftragsportrait
- Angelika – Auftragsportrait
- Frau Grub – Auftragsportrait
- Julia – Auftragsportrait
- The Wall – Kommunikation
- The Wall – Vorstudie
- Mon Cherry
- Die Versuchungen des Heiligen Antonius
- Dr. Grub – Auftragsportrait
- Die Birne
- Die Reiswaffelfrau
- Hannah – Auftragsportrait
- Zwei unter einem Hut
- Der Müllmann
- Francis Rossi
- Der Rikschafahrer
- Der Geländewagen
- Luki
- Der Wächter
- Der Philosoph am Neuen Markt
- Mädchen mit Geige
- Junge
- Mädchen
- Die Frau an der Sonne
- Der Kaiser
- Zwei Mädels
- Paul
- Columbus
- Eine lange lange Reise
- Das Würmtalatelier
- Der Blumentopf
- Der Poet
- Pirat – Buntstift
- Monotypie
- Schädel impressionistisch – Gouache
- Portrait Biggi – Acryl
- Leopard – Bleistift
- Schwarzwald