Kunstpreis der Karl-Heinz Knoedler Stiftung

Der Kunstpreis der Karl-Heinz Knoedler Stiftung 2019 wurde an das Künstler-Label Müller & Sohn (Irene Müller und Diethard Sohn) für ihre Videoinstallation „Land gewinnen“ vergeben. Neben dem Künstlerduo Müller & Sohn wurden zwei weitere Künstlerinnen Hyunjeong Ko, Julia Smirnova mit dem Kunstpreis ausgezeichnet.

Die Mitglieder der Jury waren:
Albrecht Briz (Künstler Heidenheim/Steinheim)
Dr. Florian Härle (Kunsthistoriker Goetheuniversität Frankfurt)
Romy Range (Geschäftsführerin, Künstlerhaus Stuttgart e.V.)

DIe Vergabe des Kunstpreises fand im Rahmen der VII. Ellwanger Kunstausstellung statt. Die Ausstellung wird vom Kunstverein organisiert und von der Stadt Ellwangen unterstützt.

Wir möchten uns bei allen Unterstützern und bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Wir freuen uns aber auch, im Zusammenhang mit dieser Ausstellung so vielen freundlichen, engagierten und kunstinteressierten Menschen begegnet zu sein, ohne deren Einsatz eine Kunstausstellungen in dieser Qualität gar nicht möglich wäre. Der Kunstverein ist ein großer Mehrwert für die Stadt Ellwangen, für uns Kunstschaffende und für das Land Baden-Württemberg.

Herzlichen Dank
Irene Müller und Diethard Sohn

Die Arbeiten aller ausstellenden Künstlerinnen und Künstler sind in einem sehr hochwertig hergestellten Katalog abgebildet. Ein Essay über „Kunst in Zeiten der Ratlosigkeit“ von Dr. Florian Härle und schriftliche Dialoge zwischen ihm und den jeweiligen Preisträgerinnen und dem Preisträger erweitern den Blick auf die Ausstellung. Der Katalog ist für 15 Euro im Kunstverein Ellwangen erhältlich.

Hier ein Auszug aus dem Live – Interview, welches im Rahmen der Preisvergabe ergänzend zum Katalog stattfand:

Dr. Florian Härle: In der historischen Aufzeichnung der ersten Mondlandung wird ja auch mit einer Flagge Land markiert, Land gewonnen… Habt ihr irgendwelche Indizien dafür, ob diese Mondlandung stattgefunden hat oder nicht? Ist der Grat zwischen Wahrheit und Illusion ein schmaler?

Müller & Sohn (Diethard Sohn): „Indizien – ja, Beweise – nein. Wir waren nicht dabei, aber wir waren indirekt Augenzeugen. Meine Geschwister, Kinder aus der Nachbarschaft und ich. Wir saßen alle zusammen im Wohnzimmer unserer Eltern und beobachteten im Fernsehen wie Armstrong als erster Mensch den Mond betrat. Alles in schwarz-weiß. Wir wissen natürlich nicht, ob das alles lediglich eine gute Inszenierung aus einem Hollywoodstudio war. Aber gehen wir einmal davon aus, dass die Mondlandung stattfand. Viel interessanter ist, dass in den Köpfen von uns Kindern alles was auf dem Mond schwarz-weiß war.

Wir stellen also zumindest fest, das Realität und Illusion sehr nah bei einander liegen.“

Publikumspreis

Beim 1. Südwestdeutschen Kunstpreis hat sich das Publikum per Abstimmung für das Porträt “Elke” von Diethard Sohn entschieden.

Das Thema des 1. Südwestdeutschen der Stiftung Kreissparkasse Kunstpreises war: „Porträt: Spiegel der Seele, Spiegel der Zeit“. Es wurden insgesamt 3 Preise ausgelobt. Erstmalig war es auch möglich die Fotografie als Ausdrucksform zu nutzen.

Der Publikumspreis ging an Diethard Sohn. 

„Publikumspreis“ weiterlesen

Echtheitszertifikat

Auf Wunsch einer Sammlerin und lieben Freundin gibt es jetzt Echtheitszertifikate zu den jeweiligen Werken. Das Zertifikat wird natürlich unterschrieben und ist mit einem Prägestempel versehen.

.. ist ein Siegel oder Aufkleber, das die Echtheit von Produkten belegen soll. Software-Echtheitszertifikate enthalten oft eine Lizenznummer, die beweisen soll, dass es sich um ein Originalprogramm handelt. Echtheitszertifikate gewähren üblicherweise kein Nutzungsrecht (Lizenz) für die Software. Echtheitszertifikate kommen häufig auch in der Mode- und Kunstbranche vor.

(Wikipedia)

Wer ein Bild im atelier Sohn kauft oder gekauft hat kann jederzeit ein Zertifikat erhalten. Natürlich sind die meisten Bilder signiert. Das Zertifikat enthält etwas genauere und etwas mehr Daten.

Prägung mit Prägezange

Die Versuchungen des Heiligen Antonius

© Diethard Sohn 2017

Ein recht museales Werk aus dem “Darkside -Project” auf dem Weg zum Probehängen in eine private Sammlung. Die Versuchungen des Heiligen Antonius. Das Ambiente In dem es dort hängt ist ideal mit bestmöglicher Beleuchtung in der Gesellschaft von anderen namhaften Werken. Zurück bleibt ist eine weisse Wand in meinem Atelier ..

Die Interessentin besucht seit vielen Jahren immer mal wieder das Atelier des Künstlers und konnte so im Laufe der Jahre schon mehrere Werke erstehen, auch manches was zuvor auf keiner Ausstellung zu sehen war.

Das Werk war bislang auf zwei öffentlichen Ausstellungen im Original zu sehen, einmal in der Dezemberschau bei der Galerstin Amrei Heyne in Stuttgart und einmal in der Mitgliederausstellung des Württembergischen Kunstvereines in Stuttgart im Jahr 2010.

Die Versuchungen des Heiligen Antonius 
Diethard Sohn 2008
Acryl auf Leinwand
Die Versuchungen des Heiligen Antonius
Diethard Sohn 2008
Acryl auf Leinwand

Ein Zeitungsbericht in Stuttgart titelte zur Dezemberschau von Amrei Heyne mit: “Der grüne Hitler”.. dem Journalisten kam wohl die “Alptraumfarbe”, dieses “Grünblau” sehr gelegen. Diese sehr persönliche Interpretation aber hat mit dem Inhalt des Bildes überhaupt gar nichts gemeinsam.

Das Bild bezog sich auf das historische Motiv “Die Versuchungen des Heiligen Antonius” welches schon viele Maler im Laufe der Kunstgeschichte inspirierte. Da waren Maler wie z.B. Michelangelo, Hieronymus Bosch, Grünewald, David Teniers der Jüngere, Salvator Rosa, Cornelis Saftleven, Nikolaus Manuel, Paul Cézanne, Otto Dix, Max Ernst, Salvador Dali, usw.

Im Gegensatz zur Geschichte aber sind hier die Versuchungen/Qualen/Alpträume um einige Symbolträchtige Monster erweitert. Negative Energien versuchen den Antonius von seinem Weg abzubringen.

Mord im Museum: Stumme Zeugen

© Diethard Sohn

“Mord im Museum” unter diesem Motto lief ein jurierter Kunstwettbewerb ausgeschrieben von der Kreissparkasse in Karlsruhe. Leider konnten wir wegen einem Todesfall in der Familie den Termin zur Abgabe des Bildes nicht wahrnehmen.