Diethard Sohn, Comic-Kubismus II

Realismus und Abstraktion

„Von da an begann ich meinen Comic-Figuren realistische Elemente beizufügen. Später wurden diese zum Teil so abstrakt, dass schliesslich keine ganzen Figuren mehr erkennbar waren, sondern lediglich die Linien und Formen an Comic erinnerten.“

Das Studium

„Während meines Studiums an der Merzakademie zeichnete ich dann auch Figuren wie z.B. Tick, Trick und Track oder Donald Duck für Kinowerbespots. Das war eine recht lukrative Wochenendarbeit. Diese Arbeiten bekannter Comic-Figuren blieben aber die Ausnahme. Zu dieser Zeit entstanden viele mystisch und surreal anmutende Bleistiftzeichnungen sowie etliche Naturstudien.“

Die ersten comic–kubistischen Bilder

„Anfang der 90er Jahre malte ich dann meine ersten comic-kubistischen Bilder. In ihnen nahm nicht mehr die Figur die Hauptrolle ein, sondern vielmehr das Wechselspiel der unterschiedlichen Perspektiven, der farbigen Flächen, der Linien und Strukturen.“

Status Quo

Diethard Sohn entwickelte so seinen Comic-Kubismus zu einem ganz eigenem Stil. Die expressiven Arbeiten finden ihren Ursprung weder in Fotos noch sonst irgendwelchen Vorlagen, sondern sie entspringen seiner eigenen Vorstellungswelt und Intuition.