Echtheitszertifikat

Auf Wunsch einer Sammlerin und lieben Freundin gibt es jetzt Echtheitszertifikate zu den jeweiligen Werken. Das Zertifikat wird natürlich unterschrieben und ist mit einem Prägestempel versehen.

.. ist ein Siegel oder Aufkleber, das die Echtheit von Produkten belegen soll. Software-Echtheitszertifikate enthalten oft eine Lizenznummer, die beweisen soll, dass es sich um ein Originalprogramm handelt. Echtheitszertifikate gewähren üblicherweise kein Nutzungsrecht (Lizenz) für die Software. Echtheitszertifikate kommen häufig auch in der Mode- und Kunstbranche vor.

(Wikipedia)

Wer ein Bild im atelier Sohn kauft oder gekauft hat kann jederzeit ein Zertifikat erhalten. Natürlich sind die meisten Bilder signiert. Das Zertifikat enthält etwas genauere und etwas mehr Daten.

Prägung mit Prägezange

Das Duttenkragentier

Ein Aufenthalt auf Sylt im Frühjahr 2017. Die Forschungsstation des AWI. Das Wattenmeer. Deiche und Salzwiesen. Eine in jeder Beziehung sehr kontrastreiche Insel. Das Flache Land im Norden Deutschlands erlaubt einen weiten Blick. Die Landschaft wird jedoch nie langeweilig. Wind und Wetter geben ihr ständig ein anderes Gesicht. Auch die Nordsee mit Ebbe und Flut leitet dazu ihren Beitrag. Ebbe und Flut widerum sind Vorraussetzung für die Entstehung der Salzwiesen. Die Salzwiesen werden gern als Weideflächen für Salzwiesenschafe genutzt.

Das Wattenmeer, dieses überwältigende Naturereignis brachte mir Inspiration ohne Ende. Und dann Sylt .. Wahnsinn!

Probehängung

© Diethard Sohn 2017

Ein recht museales Werk aus dem “Darkside -Project” auf dem Weg zum Probehängen in eine private Sammlung. Das Ambiente In dem es dort hängt ist ideal mit bestmöglicher Beleuchtung in der Gesellschaft von anderen namhaften Werken. Zurück bleibt ist eine weisse Wand in meinem Atelier ..

Die Interessentin besucht seit vielen Jahren immer mal wieder das Atelier des Künstlers und konnte so im Laufe der Jahre schon mehrere Werke erstehen, auch manches was zuvor auf keiner Ausstellung zu sehen war.

Das Werk war bislang auf zwei öffentlichen Ausstellungen im Original zu sehen, einmal in der Dezemberschau bei der Galerstin Amrei Heyne in Stuttgart und einmal in der Mitgliederausstellung des Württembergischen Kunstvereines in Stuttgart im Jahr 2010.

 

Die Versuchungen des Heiligen Antonius Verkauft
Diethard Sohn 2008
Acryl auf Leinwand

Ein Zeitungsbericht in Stuttgart titelte zur Dezemberschau von Amrei Heyne mit: “Der grüne Hitler”.. dem Journalisten kam wohl die “Alptraumfarbe”, dieses “Grünblau” sehr gelegen  um statt das Bild tiefer zu betrachten seiner persönlichen politischen Intention Ausdruck zu verleihen. Diese Intention aber hat mit der des Bildes überhaupt gar nichts gemeinsam.

Das Bild bezog sich auf das historische Motiv “Die Versuchungen des Heiligen Antonius” welches schon viele Maler im Laufe der Kunstgeschichte inspirierte. Da waren Maler wie z.B. Michelangelo, Hieronymus Bosch, Grünewald, David Teniers der Jüngere, Salvator Rosa, Cornelis Saftleven, Nikolaus Manuel, Paul Cézanne, Otto Dix, Max Ernst, Salvador Dali, usw.

Im Gegensatz zur Geschichte aber sind hier die Versuchungen um einige Symbolträchtige Monster erweitert und der heutigen Zeit angepasst worden. Das Bild benutzt diese plakativen Klischees um diese negativen Energien und Auswirkungen auf den einzelnen Menschen zu verdeutlichen.

Mord im Museum: Stumme Zeugen

© Diethard Sohn

“Mord im Museum” unter diesem Motto lief ein jurierter Kunstwettbewerb ausgeschrieben von der Kreissparkasse in Karlsruhe. Leider konnten wir wegen einem Todesfall in der Familie den Termin zur Abgabe des Bildes nicht wahrnehmen.

Der Gitarrist

© Diethard Sohn

Inspiriert durch ein Musikvideo der Band Psihomodopop entstand Der Gitarrist.  Erste Skizzen zu diesem Bild wurden bereits 1996 gezeichnet. In der ganz eigenen Art von Diethard Sohn. Dem Comic-Kubismus.

Diese ersten Skizzen entstanden  in Metkovic in Kroatien. Einige Monate später wurde eine erste Version des Gitarristen auf ein grösseres Querformat gemalt. In Eitempera. Es blieb unvollendet.

Indonesien Erinnerungen

Erst im Jahr 2005 während meines Aufenthaltes in Indonesien wurde „Der Gitarrist“ wieder zum Thema. Diesmal entfernte sich der Gitarrist von der ursprünglichen Motivation. Der Gitarrist war diesmal mit einer Hose mit Schlag  gekleidet. Auf der Hose waren  Blumenmuster. Das alles erinnerte stark an die Siebziger Jahre.

Erinnerungen an diese Zeit wurden durch Gespräche mit meinem Gastgeber wach. Diesmal war der Gitarrist in Öl gemalt.

Neue Farbigkeit

Im Jahr 2011 entstand erneut ein Gitarrist. Diesmal eine sehr farbenfrohe Fassung.  Expressive Linienführung und farbige Flächen bestimmten in diesem Gemälde den Rythmus. Dafür war Acrylfarbe gut geeignet.

Neue Fassung

Die hier gezeigte Weiterentwicklung des Motives in Öl auf Kreidegrund entstand im Jahr 2017. Diesmal als Grisaille angelegt. Die Formen erscheinen dreidimensionaler.