Probehängung

© Diethard Sohn 2017

Ein recht museales Werk aus dem “Darkside -Project” auf dem Weg zum Probehängen in eine private Sammlung. Das Ambiente In dem es dort hängt ist ideal mit bestmöglicher Beleuchtung in der Gesellschaft von anderen namhaften Werken. Zurück bleibt ist eine weisse Wand in meinem Atelier ..

Die Interessentin besucht seit vielen Jahren immer mal wieder das Atelier des Künstlers und konnte so im Laufe der Jahre schon mehrere Werke erstehen, auch manches was zuvor auf keiner Ausstellung zu sehen war.

Das Werk war bislang auf zwei öffentlichen Ausstellungen im Original zu sehen, einmal in der Dezemberschau bei der Galerstin Amrei Heyne in Stuttgart und einmal in der Mitgliederausstellung des Württembergischen Kunstvereines in Stuttgart im Jahr 2010.

Die Versuchungen des Heiligen Antonius
Diethard Sohn 2008
Acryl auf Leinwand

Ein Zeitungsbericht in Stuttgart titelte zur Dezemberschau von Amrei Heyne mit: “Der grüne Hitler”.. dem Journalisten kam wohl die “Alptraumfarbe”, dieses “Grünblau” sehr gelegen  um statt das Bild tiefer zu betrachten seiner persönlichen politischen Intention Ausdruck zu verleihen. Diese Intention aber hat mit der des Bildes überhaupt gar nichts gemeinsam.

Das Bild bezog sich auf das historische Motiv “Die Versuchungen des Heiligen Antonius” welches schon viele Maler im Laufe der Kunstgeschichte inspirierte. Da waren Maler wie z.B. Michelangelo, Hieronymus Bosch, Grünewald, David Teniers der Jüngere, Salvator Rosa, Cornelis Saftleven, Nikolaus Manuel, Paul Cézanne, Otto Dix, Max Ernst, Salvador Dali, usw.

Im Gegensatz zur Geschichte aber sind hier die Versuchungen um einige Symbolträchtige Monster erweitert und der heutigen Zeit angepasst worden. Das Bild benutzt diese plakativen Klischees um diese negativen Energien und Auswirkungen auf den einzelnen Menschen zu verdeutlichen.

Portrait der Schauspielerin Elke Twiesselmann

© Diethard Sohn

Hoher Besuch im Atelier! Elke kam mit einer Delegation aus dem Zonta Club in unser Atelier. Das Portrait ist ja noch lange nicht fertig, aber das hindert uns natürlich nicht das Bild schon einmal mit einem Glässchen Sekt zu begiessen.

Mord im Museum: Stumme Zeugen

© Diethard Sohn

“Mord im Museum” unter diesem Motto lief ein jurierter Kunstwettbewerb ausgeschrieben von der Kreissparkasse in Karlsruhe. Leider konnten wir wegen einem Todesfall in der Familie den Termin zur Abgabe des Bildes nicht wahrnehmen.

Der Gitarrist

© Diethard Sohn

Inspiriert durch ein Musikvideo der Band Psihomodopop entstand Der Gitarrist.  Erste Skizzen zu diesem Bild wurden bereits 1996 gezeichnet. In der ganz eigenen Art von Diethard Sohn. Dem Comic-Kubismus.

Diese ersten Skizzen entstanden  in Metkovic in Kroatien. Einige Monate später wurde eine erste Version des Gitarristen auf ein grösseres Querformat gemalt. In Eitempera. Es blieb unvollendet.

Indonesien Erinnerungen

Erst im Jahr 2005 während meines Aufenthaltes in Indonesien wurde „Der Gitarrist“ wieder zum Thema. Diesmal entfernte sich der Gitarrist von der ursprünglichen Motivation. Der Gitarrist war diesmal mit einer Hose mit Schlag  gekleidet. Auf der Hose waren  Blumenmuster. Das alles erinnerte stark an die Siebziger Jahre.

Erinnerungen an diese Zeit wurden durch Gespräche mit meinem Gastgeber wach. Diesmal war der Gitarrist in Öl gemalt.

Neue Farbigkeit

Im Jahr 2011 entstand erneut ein Gitarrist. Diesmal eine sehr farbenfrohe Fassung.  Expressive Linienführung und farbige Flächen bestimmten in diesem Gemälde den Rythmus. Dafür war Acrylfarbe gut geeignet.

Neue Fassung

Die hier gezeigte Weiterentwicklung des Motives in Öl auf Kreidegrund entstand im Jahr 2017. Diesmal als Grisaille angelegt. Die Formen erscheinen dreidimensionaler.

Entstehung der Portraits

© Diethard Sohn

Gegen Ende des Jahres 2004 wurde ich von dem Unternehmer und Kunst – Mäzen Toto Sugiri nach Indonesien eingeladen. Dort, so war der Plan, sollten meine comic – kubistischen Arbeiten ausgestellt werden. Ich blieb zwei Jahre.

Während meines Aufenthaltes in Jakarta von 2005 – 2007 veränderte sich die Malerei und ich wendete mich realistischen Portraits und realistischen Stillleben zu.  Zuerst waren es Aufträge, dann freie Arbeiten, was sich nach meiner Rückkehr nach Deutschland in ähnlicher Weise fortsetzte, allerdings nie ohne an den comic – kubistischen Bildern weiter zu arbeiten. So schickte ich z.B. comic – kubistische Werke, die in Jakarta und Bandung entstanden waren nach Deutschland zu meiner damaligen Galerie. Eine sehr erfolgreiche Ausstellung mit meinen Arbeiten während meiner Abwesenheit war “Out of the Common” im Galeriehaus 42, im Jahr 2006. Zwei weitere große Einzelausstellungen mit comic – kubistischen Werken fanden ebenfalls im Jahr 2006 in Bandung und in Jakarta unter der Regie von Eddy Sugiri statt.

Inzwischen profitieren meine comic – kubistischen Werke stark von dieser Auseinandersetzung mit dem Realismus und es ergibt sich eine neue künstlerische Dimension.

Unten abgebildet dessen Vorläufer eines der ersten Portraits in dieser detailorientierten Art in Indonesien verblieben ist. Diese Arbeit entstand unmittelbar nach meiner Rückkehr und wurde im Jahr 2007 im Zusammenhang mit einer Ausstellung in der Galerie des Schlosses Elkerhausen von dem  Kunstmuseum Schloßmuseum Elkerhausen Dr. Krupp in Burgring 18,  35795 Weinbach in die dortige Sammlung zeitgenössischer Kunst integriert.