Der Fisch – „Go North“

© Diethard Sohn 2017

Dieses Bild bleibt monocrom es ist 30 x 30 cm .. geplant ist wieder ein grösseres Format etwa 100 x 100 cm dieses wird dann nach der Untermalung farbig angelegt.. unter Umständen in Variationen, denn irgendwie inspiriert mich die Komposition einerseits zu Erdtönungen andererseits aber auch zu einer deutlichen Farbigkeit. Die Komposition selbst wird in grösser vermutlich etwas variieren, das ergibt sich dann beim malen.

Die Nelke

Mit der Nelke geht es langsam voran .. viele Details im Lichterspiel, die ich in dem Fall erfinden muß..

Die untere Zahnreihe liegt jetzt etwas mehr im Schatten und die obere wird langsam gleichmässiger, so wird es etwas unwirklicher und comic-hafter ..

Die Kerze spiegelt sich leicht in der abstrahierten Oberfläche des Buches ..

Als nächstes werden die Zähne noch geichmässiger und eine Idee plastischer herausgearbeitet und die abstrahierte kubistische Kerze noch ein wenig wachsartiger gemalt, auch de Nelke wird natürlich noch etwas mehr hervorgehoben (deutlicher)

Eine Glut an den qualmenden Docht male ich nicht, ich hatte das in Erwägung gezogen, orange oder rote Glut geht natürlich nicht aber in weiß-grau Tönen wäre es vielleicht gegangen .. habe mich dagegen entschieden, weil es dann zu stark einen weiteren Schwerpunkt im Bilde betonen würde.

Beitragsbild:
 Die Nelke
 Diethard Sohn 2017
 Öl auf schwarz grundierter Leinwand
 Pigmente:
 Grüne Umbra, Umbra Natur hell, Beinschwarz, 
 Titanweiß und  Alizarin - Knapplack
 110 x 100 cm

Probehängung

© Diethard Sohn 2017

Ein recht museales Werk aus dem „Darkside -Project“ auf dem Weg zum Probehängen in eine private Sammlung. Das Ambiente In dem es dort hängt ist ideal mit bestmöglicher Beleuchtung in der Gesellschaft von anderen namhaften Werken. Zurück bleibt ist eine weisse Wand in meinem Atelier ..

Die Interessentin besucht seit vielen Jahren immer mal wieder das Atelier des Künstlers und konnte so im Laufe der Jahre schon mehrere Werke erstehen, auch manches was zuvor auf keiner Ausstellung zu sehen war.

Das Werk war bislang auf zwei öffentlichen Ausstellungen im Original zu sehen, einmal in der Dezemberschau bei der Galerstin Amrei Heyne in Stuttgart und einmal in der Mitgliederausstellung des Württembergischen Kunstvereines in Stuttgart im Jahr 2010.

 

Die Versuchungen des Heiligen Antonius Verkauft
Diethard Sohn 2008
Acryl auf Leinwand

Ein Zeitungsbericht in Stuttgart titelte zur Dezemberschau von Amrei Heyne mit: „Der grüne Hitler“.. dem Journalisten kam wohl die „Alptraumfarbe“, dieses „Grünblau“ sehr gelegen  um statt das Bild tiefer zu betrachten seiner persönlichen politischen Intention Ausdruck zu verleihen. Diese Intention aber hat mit der des Bildes überhaupt gar nichts gemeinsam.

Das Bild bezog sich auf das historische Motiv „Die Versuchungen des Heiligen Antonius“ welches schon viele Maler im Laufe der Kunstgeschichte inspirierte. Da waren Maler wie z.B. Michelangelo, Hieronymus Bosch, Grünewald, David Teniers der Jüngere, Salvator Rosa, Cornelis Saftleven, Nikolaus Manuel, Paul Cézanne, Otto Dix, Max Ernst, Salvador Dali, usw.

Im Gegensatz zur Geschichte aber sind hier die Versuchungen um einige Symbolträchtige Monster erweitert und der heutigen Zeit angepasst worden. Das Bild benutzt diese plakativen Klischees um diese negativen Energien und Auswirkungen auf den einzelnen Menschen zu verdeutlichen.

 

 

Entstehung der Portraits

© Diethard Sohn

Ich wurde gegen Ende des Jahres 2004 von dem Unternehmer und Kunst – Mäzen Toto Sugiri nach Indonesien eingeladen um meine comic – kubistischen Arbeiten auszustellen und als Künstler dort zu arbeiten.

Während meines Aufenthaltes in Jakarta von 2005 – 2007 veränderte sich die Malerei und ich wendete mich realistischen Portraits und realistischen Stillleben zu.  Zuerst waren es Aufträge, dann freie Arbeiten, was sich nach meiner Rückkehr nach Deutschland in ähnlicher Weise fortsetzte, allerdings nie ohne an den comic – kubistischen Bildern weiter zu arbeiten. So schickte ich z.B. comic – kubistische Werke, die in Jakarta und Bandung entstanden waren nach Deutschland zu meiner damaligen Galerie. Eine sehr erfolgreiche Ausstellung mit meinen Arbeiten während meiner Abwesenheit war „Out of the Common“ im Galeriehaus 42, im Jahr 2006. Zwei weitere große Einzelausstellungen mit comic – kubistischen Werken fanden ebenfalls im Jahr 2006 in Bandung und in Jakarta unter der Regie von Eddy Sugiri statt.

Inzwischen profitieren meine comic – kubistischen Werke stark von dieser Auseinandersetzung mit dem Realismus und es ergibt sich eine neue künstlerische Dimension.

Unten abgebildet dessen Vorläufer eines der ersten Portraits in dieser detailorientierten Art in Indonesien verblieben ist. Diese Arbeit entstand unmittelbar nach meiner Rückkehr und wurde im Jahr 2007 im Zusammenhang mit einer Ausstellung in der Galerie des Schlosses Elkerhausen von dem  Kunstmuseum Schloßmuseum Elkerhausen Dr. Krupp in Burgring 18,  35795 Weinbach in die dortige Sammlung zeitgenössischer Kunst integriert.

Stillleben ohne Quitten

Die solitäre Birne war eines der ersten Stillleben oder Portraits von Früchten. Sie entstand im Jahr 2007 während eines Aufenthaltes in Oulon in Frankreich. Die Birne lag Mitten auf einem Holztisch, das Licht drang durch die Eingangstür dein Natursteinen gebauten Hauses und begann mit der Birne zu spielen. Ich wollte das eigentlich nur skizzenhaft festhalten und zeichnete was ich sah mit weisser Farbe auf schwarzem Grund. Doch als ich anfing farbig zu lasieren verlor ich mich diesem wunderbaren beinahe sakral anmutendem Lichtspiel.

Das Stillleben mit der Porzellanschale und der Küchenpapierrolle diente eigentlich als Werkskizze für ein größer formatige Stillleben dieser Art. Es war eines der ersten Stillleben mit mehreren Gegenständen.